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ZUM GEDENKEN: Reinhilde Vetter

Lustenau. Vor Kurzem wurde Frau Reinhilde Vetter, geborene Vogel von ihrem langen Leiden erlöst.

Geduldig und ohne zu klagen ertrug sie die Unannehmlichkeiten ihrer Krankheit und war dem Pflegepersonal des Altersheims Pestalozziweg für jeden Handgriff dankbar. Die liebevolle Pflege und Betreuung erleichterte ihr den Aufenthalt. 1924 wurde Reinhilde den Eheleuten Josef und Paula Vogel als drittes Kind geboren. Im Elternhaus an der Elisabethstraße erlebte sie mit ihren drei Geschwistern, von den Eltern liebevoll umsorgt, glückliche Kinder- und Jugendjahre. Nach Abschluss der Volksschule wurde sie zum Landjahr verpflichtet, das sie in der Familie von „Sinesis Bert“ absolvierte. Während dieser Zeit entwickelte sich ein so enger Kontakt zu den beiden Kindern der Familie, dass sie bei ihnen noch oft als „Kindsmagd“ freie Tage verbrachte. Bis zu ihrem Tod unterhielt sie zu den beiden engen Kontakt. Nach dem Pflichtjahr arbeitete sie bei der Fa. ABUS, nur unterbrochen durch eine Kriegsdienstverpflichtung in der UNION, bis zu ihrer Pensionierung. 1957 schloss sie mit dem Lagerarbeiter der Raiffei-senkasse Eduard Vetter den Lebensbund und wohnte mehrere Jahre in einer Dienstwohnung in der Raiffeisenfiliale im Rheindorf. Nachdem ihr Bruder Alfred ein eigenes Haus gebaut hatte und seine Wohnung im Elternhaus frei wurde, übersiedelte sie mit dem Gatten in seine Wohnung im Elternhaus. Seit dem Tod des Gatten (1988) wohnte sie dort allein. Reinhilde war eine freundliche und gesellige Frau, die sich gern unter Leuten aufhielt. Sie hatte einen gro-ßen Bekanntenkreis, machte gern Besuche und freute sich über Besucher in der eigenen Wohnung. Besonders engen Kontakt pflegte sie mit Maria Hagen. Mit ihr ging sie viele Jahre lang täglich in die Lour-deskapelle, wo sie miteinander einen Rosenkranz beteten. Gerne nahm sie an Tagesausflügen mit Bekannten teil und war regelmäßig Teilnehmerin an den Pfarrausflügen und Seniorennachmittagen der Pfarren. Eine große Trauergemeinde erwies der geachteten Frau beim Auferstehungsgottesdienst die letzte Ehre. Pfarrer Josef Drexel feierte in Konzelebration mit Pfarrer Franz Troppe, einem langjährigen Nachbarn der Verstorbenen, den Gottesdienst, der von Ivan Mataric und Maria Hofer mit ihrer Tochter musikalisch umrahmt wurde.

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