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Zum Gedenken: Mathilde Hämmerle

Lustenau. Für Frau Mathilde Hämmerle, geb. Fritz, Hohenemser Straße 9, kam der Tod nach längerem Leiden als Erlöser.

Bis ins hohe Alter versorgte sie sich noch selbst, war aber in den letzten Monaten auf Betreuung und liebevolle Pflege durch ihre Schwiegertochter Ingrid und die Mithilfe einer Pflegerin des Krankenpflegevereins Lustenau ange­wiesen. Ihrem Wunsche gemäß wurde sie auf dem Friedhof im Hasenfeld von Angehörigen und Freunden im Famillienkreis verabschiedet. Prof. Kroner gestaltete die Feier würdevoll und ließ in seiner Ansprache ihr Leben nochmals Revue passieren. Der Chor der Siebentagsadventisten umrahmte die Feier musikalisch. Frau Hämmerle wurde als jüngstes der acht Kinder ihrer Eltern Maria und Franz Xaver Fritz am 18. Mai 1922 in Möggers geboren. Weil ihre Eltern zwei Bauernhöfe und eine Gastwirtschaft führten, verlangte das von allen Familienmitgliedern den vollen Einsatz. Auch Mathilde langte hart zu. Besonders während der Kriegsjahre wurde ihre Ar­beitskraft geschätzt. So lernte sie früh, persönliche Wünsche zurückzustellen und für andere da zu sein. Im Mai 1948 heiratete sie Gebhard Hämmerle aus Lustenau. Aus ihrer glücklichen Ehe gingen die Kinder Egon, Doris und Elmar hervor. Schon vor 28 Jahren ist ihr Gatte gestorben. Nun wendete sie sich verstärkt ihren sechs Enkeln zu. Besonders ihr Enkel Julian, den sie für ihre alleinerziehende Toch­ter oft betreute, stand ihr sehr nahe. Frau Hämmerle führte ein zufriedenes, zurückgezogenes Leben und war ganz für ihre Kinder und Enkel da. Die Arbeit im Blumen- und Gemüsegarten brachte Abwechslung in ihren Alltag. Ferienaufenthalte mit ihren Kindern im Wochenendhaus in Eichenberg und Kuraufent­halte in Andelsbuch und St. Gallenkirch bereiteten ihr große Freude. Mit ihrem Heimgang endet ein erfülltes, arbeitsreiches Leben.

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