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Zum Gedenken: Josef Nenning

Lustenau. Viele Jahre ertrug Herr Josef Nenning seine Krankheit mit großer Geduld und der Hoffnung auf Besserung.

Doch die Krankheit war stärker. Im Krankenhaus Dornbirn erlöste ihn der Tod von allen Beschwerden. Eine große Trauergemeinde verabschiedete sich vom allseits geschätzten und durch seinen Beruf in vielen Orten bekannten Mann. Kaplan Pio Reinprecht feierte in der Pfarrkirche den Auferstehungsgottesdienst, der von Alexandra Dramberger (Gesang) und Ivan Mataric (Orgel) musikalisch umrahmt wurde. Ida Hagspiel, die Lieblings­schwester des Verstorbenen, verabschiedete sich mit sehr persönlichen Worten und dankte ihm für Hilfsbereitschaft und Einsatz in der Familie.

Josef Nenning wurde im März 1953 als „Nachzügler“ in die Familie von Wilhelm und Hermine Nenning geboren. Im Ortsteil Bolgenach der Gemeinde Hittisau erlebte er in bescheidenen Verhältnissen mit seinen fünf Geschwistern eine glückliche Kindheit, die von frühester Jugend durch Mitarbeit in der väterlichen Landwirtschaft geprägt war. Jahr für Jahr zog die Familie mit Hab und Gut in die Höhe auf „Linas Güntle“, eine Alpe der Familie im Balderschwanger Tal. Dort wurden alle Hände bei der Arbeit gebraucht. Nach dem Besuch der Volksschule Bolgenach half er in der väterlichen Landwirtschaft mit und war eigentlich als Nachfolger des Vaters vorgesehen. Doch er konnte seinen Berufswunsch Zimmermann erlernen. In Sulzberg machte er die Lehre und kam nach der Gesellenprüfung zur Firma Gebrüder Keckeis in Lustenau, wo er über 20 Jahre als geschätzter Mitarbeiter tätig war und als „Wälder Josef“ einem großen Kreis bekannt war. Schon früh litt er an der Zuckerkrankheit und musste dann seine Arbeit aufgeben. Die letzten 15 Jahre lebte er mit Edeltraud Strobl zu­sammen, die ihn während seiner Krankheit liebevoll betreute. Josef war ein Mann, der in der Öffentlichkeit wenig in Erscheinung trat, dafür aber im Beruf viel leistete. Zu seinen Geschwistern und zur alten Wälder Heimat unterhielt er zeitlebens gute Kontakte.

Quelle: VN

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