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Zum Gedenken: Erich Sperger

Lustenau. Vor Kurzem verabschiedete sich eine große Trauerge­meinde von Herrn Erich Sperger, Rathaus­straße 6a, beim Auferstehungsgottesdienst in der Pfarrkirche.

Pfarrer Drexel gestaltete die Trauerfeier würdevoll und zeichnete in seiner Ansprache ein Lebens­bild des Verstorbenen. Ein Frauengesangsterzett, begleitet von einer Gitarre, umrahmte die Feier musikalisch. Erich Sperger wurde als jüngerer der beiden Söhne des Lehrers Otto Sperger und seiner Gattin Mathilde, geb. Scheffknecht, 1935 in Lusten­au geboren und erlebte glückliche Kinder- und Jugendjahre. Nach dem Besuch der Unterstufe der Realschule in Dornbirn erwarb er in der Handelsschule Lustenau das kaufmännische Rüstzeug, das seine spätere Berufsarbeit ermöglichte. Zunächst arbeitete er bei den VKW, wo er durch berufliche Tüchtigkeit bald die Fahrzeugabteilung leitete. Im Jahr 1959 eröffnete er gemeinsam mit seinem Bruder Heinz eine VW-Werkstätte. Nach mehrjähriger erfolgreicher Tätig­keit wechselte er in die damals florierende Stickerei und baute in der elterlichen Haushofstatt eine eigene Stickerei. Mit dem Ende des Stickereibooms 1992 gab er die Selbstständigkeit auf und stellte seine Berufserfahrung in den Dienst verschiedener Firmen. Schon 1994 musste er eine schwere Operation überstehen, die sein bisheriges Leben total veränderte. In jungen Jahren war er sport­lich sehr aktiv, spielte beim FC Lustenau Fußball und fuhr sogar Motorradrennen. Seinem Stammverein FC blieb er bis ins Alter als treues Mitglied erhalten. Als geselliger Mann suchte er die Gemein­schaft mit Freunden und organisierte für eine reiselustige Gruppe durch Jahre schöne Fahrten vorwiegend nach Deutschland. Als er sich mehr und mehr zurückzog, besuchten ihn seine Freunde regelmäßig. Bei der Gründung des Seniorenrings in Lustenau war er von Anfang an Mitglied. Erich war ein Familienmensch. Seine mit Inge Schmidt 1964 gegründete Ehe war all die Jahre sein Lebensmittelpunkt. Die Freude über seine drei Töchter war groß. Später übertrug er seine Hilfsbereitschaft und Einsatzfreude auf seine beiden Enkel, die ihm viel Freude bereiteten. Im Pensionsalter erfüllte er sich mit dem Bau eines Räucherofens und einer Schnapsbrennerei einen Lebenstraum.

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