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Zum Gedenken: Christl Bösch

Lustenau. Eine überaus große Trauergemeinde nahm am Auferstehungsgottesdienst für Frau Christl Bösch, Flurstraße 22 in der Guthir­tenkirche teil, den Pfarrer Willi Schwärzler und Pfarrer Anton Cobzariu in Conzelebration feierten.

Die vielen Trauergäste waren der Beweis für die Wertschätzung und das Ansehen, das die Verstor­bene in Lustenau genoss. Peter Vonbank (Orgel), Margreth (Gesang) und Lisa und Jeannine (Lesungen) trugen zur Gestaltung der Feier bei. Jonny Grabher verlas zu Beginn des Gottesdienstes den Lebens­lauf der Verstorbenen. Am 23. Juli 1924 erblickte Christina Maurer – überall liebevoll Christl genannt – in Riefensberg das Licht der Welt, wuchs auf dem Bauernhof ihrer Eltern mit ihren vier Geschwistern auf und erlebte mit ihnen glückliche Kinderjahre. Nach der Pflichtschule erlernte sie in Lingenau das Damenschneiderhandwerk und im Jesuheim in Oberlochau das Kochen. Als junge Frau arbeitete sie anschließend in einem großen Gasthaus in der Schweizer Nachbarschaft. Im Jahre 1956 heiratete sie „Sittelers Hans“ und erlebte mit ihm im neu erbauten Haus Flurstraße 22 glückliche Ehejahre. In der Folge war sie ihren beiden Kindern Berti und Herbert eine gute Mutter und ihren fünf Enkeln später eine liebevolle Oma, bei der sie sich gern aufhielten. Durch ihr geselliges Wesen und ihre humorvolle Art fand sie in Lustenau viele Freunde, denn sie sang, lachte, spielte und jasste gern. Der Zusammenhalt in der Familie lag ihr sehr am Herzen, deshalb war ihr Haus Treffpunkt für Kinder und Enkel. Neben Haus- und Heimarbeit und Nähen arbeitete sie viele Jahre in der Pfarre zum guten Hirten mit und stellte beim Frühstück nach dem Rorate und bei der Sternsingeraktion ihren Mann. Daneben fertigte sie Handarbeiten und Basteleien für den Weihnachtsbasar. Der Tod des Gatten (1985) traf sie schwer. Aber ihre Familie, ihr Gottvertrauen und ihr Einsatz für andere halfen ihr, den guten Humor zu bewahren. Gerne nahm sie an den Ausflügen und Reisen der Pfarrei teil, machte Reisen nach Rom, Lourdes und Assisi und betätigte sich dabei als Fürbitterin für ihre Familie. In ihren letzten Lebensjahren blieben auch ihr Leiden und Krankheit nicht erspart. Mit ihrem Leitspruch „As git eorgörs“ tröstete sie sich über schwere Zeiten hinweg.

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