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Zum Gedenken: Anna Helbok

Lustenau. Nach einem unverschuldeten Unfall vor eineinhalb Jahren hat sich das Leben von Frau Anna Helbok, in Lustenau besser bekannt als “Schöflis” Anni, sehr verändert.

Ihre Beweglichkeit war stark eingeschränkt und sie litt dauernd unter Schmerzen. Bei einem Ausflug in “ihr geliebtes” St. Ulrich am Pillersee in Tirol, zusammen mit ihrer Schwester Katharina und ihrer Freundin Margot, wollte sie wieder einmal Kraft tanken. Sie erlebten noch einen geselligen Abend mit Musik und Fröhlichkeit. Am darauffolgenden Morgen blieb das Herz von Anni für immer stehen. Am 14. September 1935 als viertes Kind von Margaretha und Xaver Zündel geboren, verbrachte sie mit ihren fünf Geschwis-tern eine schöne Kindheit in Schwarzenberg. In der elterlichen Landwirtschaft erlernte sie früh eine Pflichterfüllung, die sie das ganze Leben hindurch begleitet hat. Wenn die Zeit es zuließ, genoss Anni das Skifahren. Die Geschwindigkeit erlebte sie später auch, als sie mit ihren Brüdern oder ihrem späteren Mann auf dem Motorrad übers Bödele in Richtung Lustenau fuhr. 1962 heiratete Anna den Lus-tenauer Kurt Helbok und wurde Mutter von sechs Kindern, von denen eines nach der Geburt leider verstarb. Neben der Fürsorge für die Familie galt ihr Einsatz den Gästen im Gasthaus Schäfle. Über viele Jahre war sie mit Leib und Seele Wirtin, bis sie einen neuen Lebensabschnitt begonnen hat. Sie erfuhr Erfüllung in der Altenpflege und war zehn Jahre bei der MOHI beschäftigt. Ihr Humor und ihre liebevolle Art haben manch Lächeln in die Gesichter der von ihr Betreuten gezaubert und oft durfte sie hören: “Jetzt kommt mein Engel!” Ihre Kinder haben Anni Helbok mit elf Enkeln beschenkt, denen in den letzten Jahren ihre ganze Liebe galt. Die Familie um sich zu scharen und zu verwöhnen war das Schönste für die fürsorgliche Mama und Oma und anderen Menschen Freude zu bereiten ihr Lebenselixier.

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