Zum Gedenken an Paul Elbe

Lustenau. Der völlig unerwartete Tod von Herrn Paul Elbe infolge Herzversagens traf seine Familie wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Wenige Stunden zuvor hatte er mit seiner Frau noch Einkäufe erledigt und mit großem Genuss das Mittagessen verzehrt.

Paul Elbe stammte aus Kärnten, wo er am 17. Feb- ruar 1939 in Klagenfurt geboren wurde. Aufgewachsen ist er, zusammen mit seiner jüngeren Schwester und zwei Cousinen, bei seinen Großeltern in Globasnitz in Unterkärnten. Nach der Volksschule machte er in der Metzgerei Frieß in Villach die Metzgerlehre. Zusammen mit einem Kollegen zog es ihn 1956 nach Vorarlberg, wo er in Lustenau in der Metzgerei Virgil Fitz Arbeit fand. Nach ein paar Jahren wechselte er zur Metzgerei Hagen und war zwischendurch fünf Jahre selbstständig in Bregenz tätig. Seine letzten 17 Arbeitsjahre bis zur Pensionierung verbrachte er in der Metzgerei Spieß in Berneck. Bald nach seiner Ankunft in Lustenau hatte Paul die aus dem Burgenland stammende Hilde Gröller kennen und lieben gelernt, und im November 1958 gaben sie einander das Jawort.

Eine Tochter und ein Sohn gingen aus ihrer Ehe hervor und glücklich schätzte sich die Familie, als sie 1967 in das neue Siedlungshaus im Hagenmahd einziehen konnte. Für Paul Elbe stand die Familie stets an erster Stelle, und in den letzten Jahren brachten die drei Enkeltöchter immer wieder Leben ins Haus. Die Arbeit im Ried und die Blumenpflege rund ums Haus bereiteten Herrn Elbe immer große Freude. Das Schönste für ihn war, am Sonntag die ganze Familie zu verwöhnen. Möge die große Anteilnahme an seinem Heimgang ein kleiner Trost für die Hinterbliebenen sein!

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