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Zum Gedenken an Julius Peer

Lustenau. Nur wenige Stunden, nachdem Julius Peer mit seiner Frau bei Bekannten in froher Runde gesessen war, starb er völlig unerwartet an Herzversagen.

Für seine Familie, ganz besonders aber für seine Gattin Ingrid, ist sein plötzlicher Tod ein schwerer Schlag. Seit 50 Jahren, davon 46 Ehejahren, waren sie einander treu verbunden und unternahmen alles gemeinsam. Geboren wurde Julius (Juli) Peer am 19. November 1934 in Burgeis in Südtirol als viertes der acht Kinder des Ehepaars Elisabeth und Heinrich Peer. 1941 übersiedelte seine Familie nach Au in den Bregenzerwald. Dort besuchte Juli die Schule und seine Ferien verbrachte er als Hütebub auf verschiedenen Alpen.

Nachdem die Familie Peer in Höchst ein Haus gebaut hatte, konnte sie 1957 dort einziehen. Als Fädner und später als Nachseher erlernte Juli in verschiedenen Stickereibetrieben den Beruf des Stickers, zuletzt bei der Firma Oskar Alge. 1976 absolvierte er die Meisterprüfung und erwarb die Stickmaschine des Großvaters seiner Frau. Später kam eine zweite Maschine dazu und aufgrund seiner sorgfältigen Arbeitsweise wurden Herrn Peer viele Spezialaufträge anvertraut. 1964 führte er Ingrid Schelmbauer zum Traualtar und fand in ihr die ideale Partnerin, die ihn auch bei der Arbeit tatkräftig unterstützte.

Sohn Gerry machte ihr Glück komplett und erfreute sie später mit zwei Enkelkindern. Seine Freizeit verbrachte Julius Peer vor allem in der Natur. Schöne Sommertage genoss er mit seiner Frau seit 40 Jahren in der eigenen Hütte und seinem Boot am Bodensee. Für seine aktive Tätigkeit beim Höchster Skiverein wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Außerdem war Juli leidenschaftlicher Jäger und Fischer und begeisterter Fan der Austria Lusten­au.

Zusammen mit seiner Frau zählte Julius Peer zum “Freundeskreis der Loretokapelle”. An seinem letzten Lebensabend äußerte er den Wunsch, dass nach seinem Ableben die Glocke dieser Kapelle für ihn läuten möge. Niemand ahnte, dass schon am nächsten Tag das Glöcklein der Steckenwegerin sein Ableben verkünden sollte.

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