Zukunft säen! Erstmals in Vorarlberg

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Säen für eine gentechnikfreie Landwirtschaft am Freitag, den 14. Oktober, um 14 Uhr..

Hohenems. Alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, am Rheinhof im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum Hohenems. Die Idee ist einfach: Viele Menschen säen ein Getreidefeld, legen gemeinsam Keime für die Zukunft. Die Initiative wurde 2006 in der Schweiz von Getreidezüchtung Peter Kunz und dem Hof L`AUBIER gestartet. Bisher haben ungefähr 6.000 Menschen daran teilgenommen, und 2010 wurde die Sä-Aktion auf 78 Höfen in 10 Ländern durchgeführt.

2011 findet Zukunft säen ! zum ersten Mal in Vorarlberg statt. Jeder Sämann und jede Säfrau erhält ein Maß Körner und wir säen am Rheinhof in Hohenems einen Dinkelacker von Hand ein. Gesät wird Biosaatgut der Sorte Oberkulmer Rotkorn, eine aus der Schweiz stammende traditionelle Dinkelsorte. Die Saat wächst, und in einem Jahr können wir daraus Brot backen. Für Bienen und Nützlinge legen wir einen Ackerrandstreifen mit inzwischen selten gewordenen Ackerbeikräutern an. Ein Beitrag zum Netzwerk blühendes Vorarlberg.

Erlebnis für Jung und Alt
Alle Teilnehmenden bekommen eine rote Schirmkappe, die als Behältnis für ein halbes Kilo Saatgetreide dient. Dann stellen sich alle am Feldrand auf und verteilen die Körner auf die vorbereitete Erde – nicht ohne zuvor von den Schülerinnen und Schülern des Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrums und Fachlehrer Konrad Nenning in die Kunst des fachgerechten rhythmisch-ausladenden Säens eingeführt worden zu sein.

Landwirtschaft ohne Gentechnik
Mit dem gemeinsamen Säen werden Ziele verfolgt:
• Die Aktion zeigt praktische Alternativen zu gentechnisch verändertem Saatgut auf und stärkt die Initiative gentechnikfreie Bodenseeregion und alle Bemühungen rund um ökologische Saatgutzucht und ökologische Landwirtschaft.
• Es gibt ein klares Bekenntnis zur Ernährungssouveränität. Jene die Lebensmittel herstellen und jene, die sie zu sich nehmen, tragen gemeinsam die Verantwortung für eine eigenständige Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung.
• Die Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen Bauernhof und Umland. Viele Menschen bekommen eine Gelegenheit, sich an der Landwirtschaft unmittelbar zu beteiligen. Der Bauernhof kann einmal von innen kennengelernt werden.
• Impuls für eine Auseinandersetzung mit der Entstehung und dem Wert von Lebensmitteln

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