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Zukunft der Liga

Nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch am grünen Tisch geht es in Graz um den Fußball. Am Mittwoch tritt erstmals die ÖFB-Arbeitsgruppe "Bewerbe" zusammen, um die Zukunft der Ersten Division zu diskutieren. [27.3.2000]

“FCN St. Pölten und Vorwärts Steyr waren warnende Signale, das Problem ist akut, es muss etwas geschehen”, forderte Kurt Ehrenberger als Vorsitzender des Komitees am Montag gegenüber der APA.

Es müsse etwas passieren, darüber sei man zu 90 Prozent einig. Man müsse sich nur die Besucherzahlen und die wirtschaftliche Situation der Vereine ansehen, ergänzte der Wiener Verbandspräsident.

Die Kernfrage lautet dabei, wie soll der Unterbau für die max.Liga ausschauen und soll die Erste Division in der jetzigen Form überhaupt noch bestehen bleiben? Die Gedanken sollen sogar so weit gehen, die oberste Spielklasse vielleicht wieder aufzustocken und einen Unterbau in vier regionalen Zehnerligen mit einem Turnier der Tabellenersten zur Ermittlung des Aufsteigers zu installieren.

Die Bundesliga hingegen hält von derartigen Überlegungen nichts. Die Kluft zum Spitzenfußball wäre zu groß, die Pläne würden nur eine sportliche Verwässerung bringen.

Die zehn Klubs müssen in ihrer Arbeit gefestigt und unterstützt werden. Gedacht ist dabei u.a. an die bessere Vermarktung, mehr Sendezeit im TV und die Suche nach einem Generalsponsor.

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