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Zuhälterei-Prozess: Im Zweifel für die Angeklagten

Vorwurf der Zuhälterei und des Prostitutionshandels: Freispruch.
Vorwurf der Zuhälterei und des Prostitutionshandels: Freispruch. ©VOL.AT/ Hofmeister (Themenbild)
Feldkirch - Ein 35-jähriger Bulgare und dessen gleichaltrige Lebensgefährtin sind am Montag am Landesgericht Feldkirch vom Vorwurf des grenzüberschreitenden Prostitutionshandels und der Zuhälterei frei gesprochen worden.

Die beiden waren von der Schwester des männlichen Beschuldigten zunächst schwer belastet worden. Die Angeklagten hätten die Frau von Bulgarien nach Vorarlberg geholt, um sie hier als Prostituierte auszubeuten.

Rückzieher

Im Hauptverfahren machte die Hauptbelastungszeugin allerdings von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Als Verwandte der beiden Angeklagten muss sie nicht aussagen, wenn sie nicht will. Auch frühere belastende Aussagen dürfen in diesem Fall nicht verwertet werden. Somit – zumindest im Zweifel – ein Freispruch für die beiden Angeklagten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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