Zugunglück Lochau: Klage gegen die Stadt Bregenz abgewiesen

Am 29. Dezember 2006 kamen drei Menschen ums Leben.
Am 29. Dezember 2006 kamen drei Menschen ums Leben. ©Ronald Vlach
Das tragische Zugunglück im Dezember 2006 in Lochau, bei dem eine Polizistin, ein Polizist und ein Bestatter von einer Lokomotive erfasst und getötet wurden, beschäftigte jahrelang die Gerichte.
Bahnunglück in Lochau: Polizei ist mitschuldig
Archiv: Tragisches Zugunglück
ÖBB: Bregenz mitschuldig
Archivbilder: Ermittlungen am Unglücksort

Die ÖBB-Infrastruktur AG wollte die Folgekosten nicht alleine tragen und hat daher teure Zivilprozesse gegen mehrere Institutionen und Privatpersonen angestrengt, unter anderem gegen die Republik Österreich und die Landeshauptstadt Bregenz – “obwohl der damals tätige ÖBB-Disponent bereits wegen fahrlässiger Tötung rechtskräftig verurteilt wurde”, so die Stadt Bregenz in einer Aussendung.

Vom Obersten Gerichtshof wurde nun bestätigt, dass die Landeshauptstadt Bregenz keinerlei Mitverschulden an dem tragischen Unglück trage und für die Folgen des Bahnunfalles nicht hafte. Die Klage der ÖBB-Infrastruktur AG mit einem Gesamtstreitwert von 293.811,38 € wurde rechtskräftig abgewiesen.

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