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Zudrell in Hockenheim zu schnell unterwegs

Die Index-Zeit von 9,90 Sekunden über die Viertelmeile war für Werner Zudrell kein Problem, in Hockenheim war der Fußacher Dragster-Pilot sogar zu schnell. Mit 9,823 war er um einen Hauch zu schnell und schied aus.

“Bei uns ist es längst keine PS-Sache mehr, sondern eine unglaubliche Tüftelei um Tausendstelsekunden, um möglichst genau an die 9,90 Sekunden heranzukommen”, so Zudrell, der in Hockenheim mit seinem Plymouth-Barracuda (Bj. 1969, 8,7-Liter-Motor mit rund 800 PS) die Qualifikationsläufe gut überstand. Weil der Drag-Strip heuer einen extrem guten Grip bot, war Zudrell im ersten Qualifikationslauf mit 9,761 Sekunden auf Anhieb zu schnell. Im zweiten Lauf absolvierte der 38-Jährige mit 10,125 Sekunden einen “Sicherheitslauf”, um sich für die “Elimination”-Läufe zu qualifizieren. Im dritten Lauf unterbot der Metallbauschlosser mit 9,883 Sekunden (Endgeschwindigkeit nach der Viertelmeile von 211,75 km/h) erneut die Index-Zeit. Lauf vier wurde dann gestrichen, ehe für den Vorarlberger im ersten Ausscheidungsrennen gegen den Deutschen Jens Zimmermann, den derzeit Führenden in der deutschen Meisterschaft, das Aus kam. “Wir sind wieder näher an die Oberliga herangekommen, werden aber weitertüfteln”, war Zudrell dennoch zufrieden.

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