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Zu wenig Geld für Zivis!

Die sechs Euro, die viele Zivildiener derzeit als Verpflegsgeld pro Tag bekommen, sind "deutlich" zu wenig und somit nicht verfassungskonform. Das stellt der Verfassungsgerichtshof fest. Forum: Ihre Meinung?

Mit 13,60 Euro nennt der VfGH erstmals eine Bezugsgröße dafür, wie viel die im Gesetz nicht näher geregelte “angemessene” Verpflegung ausmachen muss. Abschläge seien aber zulässig, wenn Zivildiener ihren Dienst an einem gleich bleibenden Einsatzort verrichten.

Mehrkosten nicht tragbar

“Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs ist generell anzuerkennen”, so Rotes-Kreuz-Vorarlberg-Direktor Roland Gozzi. „Klar ist jedoch: Das Rote Kreuz kann die erheblichen Mehrkosten allein nicht tragen. Die Kosten müssen also weiter gegeben werden an die Sozialversicherten, das Land und die Gemeinden. Dass 6 Euro Verpflegungsgeld zu wenig sind, ist verständlich, aber ob 13,60 Euro wirklich angemessen sind, muss jeder selbst entscheiden. 98 Prozent der Zivildiener in Vorarlberg wohnen daheim und werden auch dort verpflegt. Die Steigerung von 6 auf 13, 60 Euro ist groß, und nicht jeder Zivildiener gibt das ganze Verpflegungsgeld ja tatsächlich nur fürs Essen aus. Das Urteil wird deswegen wohl dafür sorgen, dass der Zivildienst für viele junge Männer noch attraktiver wird“, so Gozzi abschließend.

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