Zu kühles Nass im Dornbirner stadtbad

Die Wassertemperaturen im Dornbirner stadtbad werden von vielen als zu kalt empfunden.
Die Wassertemperaturen im Dornbirner stadtbad werden von vielen als zu kalt empfunden. ©cth
Dornbirn. Die Stadt Dornbirn hat sich das Ziel gesetzt, eine Stadt für Familien und Kinder zu sein. In vielen Bereichen ist das sehr gut geglückt, wie z.B. bei den Spielplätzen und Angebote für die Freizeit.
Zu kühles Nass im Dornbirner stadtbad

Leider gibt es das eine oder andere, was man gerne verbessert sehen würde“, wendet sich Markus Mayrhofer an das Bürgerforum. „Aus aktuellem Anlass möchte ich im Bürgerforum etwas anregen, dass mir nicht nur aus meiner Sicht wichtig erscheint, sondern vor allem unsre noch schwächsten Mitglieder der Gemeinschaft betrifft – unsere Kinder. Ich war kürzlich mit meinem sechsjährigen Sohn im stadtbad. Obwohl er an und für sich das Schwimmen und Spielen im Wasser liebt, hat er dennoch gewisse Vorbehalte, in diesem Bad einen weiteren Schwimmkurs zu absolvieren, da im näheren Umkreis (im Vergleich zu Bregenz oder Lindau) das Dornbirner stadtbad die wohl kältesten Kinderbecken hat“, so Mayrhofer und ergänzt, dass er mit dieser Beobachtung nicht alleine da steht.

„Es sind regelmäßig Eltern überrascht über die kühlen Rahmenbedingungen, ebenso zwei Schwimmlehrerinnen, die mir dasselbe bestätigt haben. Möglicherweise ist dies bei den verantwortlichen Stellen noch nicht deponiert worden, denn ich bin mir sicher, dass diese im Sinne einer familienfreundlichen Stadt gerne die Wassertemperaturen den Bedürfnissen ihrer kleinen Bewohner und zukünftigen  Kunden anpassen würden“, stellt Mayrhofer fest und erinnert noch einmal daran, dass bei einer möglichen Argumentation über den Eintrittspreis, das Dornbirner stadtbad gleichzeitig das bei weitem teuerste in der Umgebung ist.

Wassertemperatur identisch mit anderen Erlebnisbädern

Herbert Kaufmann, GF der Dornbirner Sport- und Freizeitbetriebe GmbH erklärt daraufhin: „Das stadtbad zeigt einer der wichtigsten Kundengruppe, den Kindern, keinesfalls die kalte Schulter. Die Wassertemperatur im Nichtschwimmerbecken bzw. Eltern-Kind-Becken ist nahezu identisch mit jener von reinen Erlebnisbädern. Dies obwohl die Herausforderung gegeben ist, den unterschiedlichen Ansprüchen der Nutzergruppen gerecht zu werden (Familienbad, Trainingsstätte, Schulnutzung), so Kaufmann. Dazu berichtet er von einer  Anekdote aus dem laufenden Betrieb: „An ein und demselben Tag erhielten wir von Kunden die Rückmeldung, dass die Wassertemperatur zu warm bzw. zu kalt sei. Es geht um die Kombination von Luft- und Wassertemperatur.

Nachdem die Beckentemperaturen unterschiedlich sind und die Lufttemperatur nicht im selben Ausmaß, ergibt sich automatisch die Situation, dass es als kälter oder wärmer empfunden wird. Darüber hinaus spielen weitere Faktoren wie Außentemperatur und Sonneneinstrahlung aufgrund der großen Verglasung eine Rolle. Die technische Anlage stellt sich natürlich darauf ein, aber für ein so großes Raumvolumen benötigt dieser Vorgang mehr als einige Minuten. Wenn die Preise angesprochen werden, so sollte man die Familientarife (die angesprochene Zielgruppe Kinder nutzen das Bad in Begleitung)vergleichen. Diesbezüglich hat das stadtbad Dornbirn ein überregional hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis“, so Kaufmann und versichert, dass man größten Wert auf die Dienstleistungsqualität legt und die Sache aber selbstverständlich im Auge behält und sich weiteren Verbesserungen nicht verschließt.

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