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Zitate: "Nicht g’scheit durchgelesen"

Im Folgenden finden Sie einige Zitate des 18. Verhandlungstag am Dienstag, den 21. August 2007, im BAWAG-Prozess.

Nicht g’scheit durchgelesen!“ – Richterin Claudia Bandion-Ortner zu Ex-BAWAG-Chef Johann Zwettler, nach dem dieser von Staatsanwalt Georg Krakow darauf aufmerksam gemacht wird, dass es zur Unterscheidung, ob in einem Vertrag „ein Tag“ oder „zehn Tage“ als Frist für die Risikoberechnung stehen, kein rechtliches oder mathematisches Wissen erforderlich ist.

„Auch eine Art Risiko-Streuung?“ – Bandion-Ortner zum Umstand, dass jeder Uni-Bond-Vertrag von einem anderen Vorstandsmitglied – mit Ausnahme von Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner – unterschrieben wurde.

„Fragen bitte mit ja oder nein beantworten, sonst werden wir nie fertig“ – Dieselbe unterbricht die weitschweifig angelegten Ausführungen von Ex-BAWAG-Vorstand Christian Büttner.

„Keine Anfrage aus dem Westflügel? Ostflügel bitte“ – Die Richterin ruft die nächsten Verteidiger (die links und rechts von ihr sitzen) zur Fragestellung auf.

„Jetzt werden wir semantisch“ – Büttner auf die Frage, ob Kaveh Alamouti als Manager oder Advisor (Berater) der Uni-Bonds vorgesehen war.

„War offensichtlich in der Praxis so, dass alle Berechnungen Makulatur waren.“ – Büttner angesichts der Tatsache, dass alle Berechnungen der BAWAG hinsichtlich der sieben Risikostrategien nutzlos waren, weil die Gelder in einen Fonds flossen.

„Ich bin kein Freund von großem Risiko“ – Ex-BAWAG-Chef Helmut Elsner dementiert, dass er Wolfgang Flöttl zu einer aggressiveren Anlagestrategie geraten haben soll.

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