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"Zit für a Maiopfiifo"

"Vatr, i mücht füörchti geän a Maiopfiifo ha"
"Vatr, i mücht füörchti geän a Maiopfiifo ha" ©Hebert Bösch
Maiopfiifo

Erich Schweighofer möchte die alte Tradition des Maiopfiifo-Schnitzens weitergeben

“Im Frühling wenn alles zu grünen und zu blühen beginnt ist die Zeit reif für Maiopfiifa. Weiden und Haselnuss eignen sich besonders gut dazu. Wichtig ist, dass sie noch in vollem Saft sind und sich die Rinde gut vom Holz löst. Diese Sträucher sind in Wald und Feld zu finden. Die Maiopfiifo ist ein einfaches Instrument, welches man selber herstellen kann und auf welchen, bei fleißigem Üben, auch mehrere Töne gespielt werden können.” Erich Schweighofer, Restaurator von antiken Möbeln, ist seit jeher der Tradition verbunden und weiß wovon er spricht. Von seinen älteren Brüdern gelernt, möchte er das Schnitzen der Maiopfiifo, wie seinen eigenen zwei Söhnen, an viele Kinder weitergeben. “Ich möchte die Kinder für die Schätze in der Natur sensibilisieren.” Die Schüler am SPZ Lustenau, bei denen er vergangene Woche mit seiner Kunst den Werkunterricht bereicherte, waren sehr begeistert. Damit sich möglichst viele Kinder an diesem Instrument erfreuen können zeigt Erich Schweighofer kommenden Samstag auf dem Lustenauer Markt wie es geht. Um 09.30 Uhr zeigt er eine kurze Vorführung und danach können es alle nachmachen. Am besten wird es wahrscheinlich funktionieren, wenn die Papas und Opas den Kindern dabei helfen. Ein Taschenmesser sollte jeder Schnitzer selber dabei haben, das Material bringt Erich mit. Wie heißt es doch schon beim Heimatdichter Hannes Grabher in seinem Gedicht “D´Maiopfiifo”: “Gloubscht nid, as könnt scho maiig sin? Komm mit, mer luogand´s a, wuôscht, Vatr, i mücht füörchti geän a Maiopfiifo ha”

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