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Zentralmatura benachteiligt Vorarlberg

Andrea Wiedemann und Klemens Voit.
Andrea Wiedemann und Klemens Voit. ©BGBB
Bregenz. (hapf) Grundsätzlich unterstützen sowohl der AHS/BHS-Landeselternverband als auch die Direktorinnen und Direktoren der Gymnasien das Vorhaben der standardisierten Reifeprüfung.

Die in ganz Österreich gleichzeitig vorgesehene schriftliche Reifeprüfung benachteilige jedoch jene Bundesländer, die mit dem Unterrichtsjahr später beginnen.

Andrea Wiedemann, Obfrau des AHS/BHS-Landeselternverbandes und BG-Blumenstraße-Direktor Klemens Voith als Sprecher der Vorarlberger Gymnasialdirektoren sind sich einig: Sie sehen durch den einheitlichen Termin der schriftlichen Reifeprüfung Vorarlberg benachteiligt, weil hier das Unterrichtsjahr eine Woche später beginnt. „Gerade in der achten Klasse, die sowieso verkürzt ist, bewirkt der Ausfall einer ganzen Woche einen beträchtlichen Nachteil im Lernfortschritt“, geben beide zu bedenken.

Sowohl für Wiedemann als auch für Voit ist dieser Nachteil nur durch zwei verschiedene Prüfungstermine oder aber eine Angleichung der Ferienzeiten auszugleichen. Alles andere sei nicht zu tolerieren. „Vor allem ist es nicht zulässig, die fehlende Woche als unerheblich abzutun“, stellen Wiedemann und Voit fest. Sie fordern eine Lösung, die allen Schülerinnen und Schülern eine vergleichbare Vorbereitungszeit einräumt und damit auch gleiche Chancen bei der Reifeprüfung.

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