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Zentralmatura am Prüfstand

Schwarzach - Neue Prüfungsvorgaben sorgen meist für Debatten. Auch die der Zentralmatura. Der Kernpunkt der veränderten Modalitäten: Im Gegensatz zur „althergebrachten“ Reifeprüfung wird die Aufgabenstellung großteils von Wien aus vorgegeben.

„Verständnis“ gefragt

Dabei ist laut Bildungsexperten nicht primär das Wissen zu speziellen Fachgebieten gefragt. Im Mittelpunkt stehen vielmehr das Verständnis der MaturantInnen. In den nächsten Jahren soll dieser Prozess ausgeweitet werden, heißt es im Bildungsministerium. Im Feldkircher Bundesgymnasium Rebberggasse, wo die Zentralmatura erstmals im Ländle eine große Rolle spielt und damit quasi am Prüfstand steht, herrscht eine positive Stimmung. „Bisher konnte niemand anhand eines Maturazeugnisses wissen, was kann der oder die wirklich. Jetzt wird die Matura vergleichbarer“, betont Schuldirektor Harald Walser. Der Prozess marschiere „in die richtige Richtung“. Auch die Pädagogen seiner Schule hätten in Hinblick auf die Zentralmatura längst eine positive Haltung eingenommen. Und überhaupt: „Das Ganze bringt uns bildungsmäßig einen großen Schritt nach vorn.“

Gewichtige Rolle spielen

„Grundsätzlich“ sieht auch der Landesschulsprecher Mathias Bitsche die Zentralmatura positiv. Die neuen Prüfungsvorgaben, die aus einem Leseteil mit vier Texten und einem Hörtext bestehen, sollten seiner Meinung nach eine gewichtige Rolle bei der Maturaprüfung spielen. Bitsche selbst hält eine Kombination aus der bisherigen Prüfungsmethode und den neuen Vorgaben für das „Idealste“.

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