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Zementindustrie erwartet trotz Wirtschaftskrise "gutes Ergebnis"

Salzburg - Welche Bedeutung die österreichische Zementindustrie für die Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur hat, ließ die "Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie" (VÖZ) in einer Studie analysieren. Demnach wurde 2007 ein Nettoumsatz von 632 Mio. Euro erzielt, der weitere 883 Mio. Euro Umsatz in Österreich und 170 Mio. Euro im Ausland bewirkt.

Die regional verankerte Zementindustrie bezeichnete VÖZ-Vorstandsvorsitzender Rudolf Zrost am Donnerstag anlässlich der Präsentation der Studie in Anif (Flachgau) als “krisenfest”, heuer sei “kein schlechtes Ergebnis zu erwarten”.

“Die Wirtschaftskrise ist bei der Zementindustrie in Österreich noch nicht wirklich angekommen, da hat uns der lange Winter schon mehr zugesetzt”, sagte Zrost, der auch Geschäftsführer des Salzburger Zementwerkes Leube GmbH ist. Knapp sechs Millionen Tonnen Zement wurden im Vorjahr in Österreich verkauft. “Wir werden auch heuer kein schlechtes Jahr haben”, obwohl man auf dem Niveau von 2008 – bedingt durch den Bau der zweiten Tunnelröhre durch Tauern und Katschberg – vermutlich nicht bleiben könne. Leube werde in diesem Jahr ähnlich gut ausgelastet sein wie 2008, meinte der Geschäftsführer. Von dem Konjunkturpaket der Bundesregierung erhoffen sich einige Zementwerke im Jahr 2010 jedenfalls eine bessere Auftragslage.

Welche wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Leistungen die noch vor wenigen Monaten wegen der Diskussion um die Ersteigerung von Emissionszertifikaten als “importgefährdet” bezeichnete Zementindustrie bringt, wurde in der Studie “Österreichische Zementstandorte – Impulsgeber für die Region” aufgrund einer umfassenden Datenerhebung herausgearbeitet. Die zwölf Werkstandstandorte von neun Unternehmen beschäftigen 1.785 Personen, wovon 77 Prozent im Standortbezirk und 95 Prozent im Standortbundesland beheimatet sind. Sie würden 7.730 Vollzeitbeschäftigungen im Inland und 849 zusätzlich im Ausland auslösen, führte “plenum”-Geschäftsführer Alfred Strigl aus.

Im Jahr 2007 erzielten die heimischen Zementwerke im Inland eine Wertschöpfung von 515 Mio. Euro, im Ausland 67 Mio. Euro. “Ein Euro Wertschöpfung in der Zementindustrie generiert zusätzlich 2,8 Euro Wertschöpfung in Österreich und 0,5 Euro im Ausland, jeder Euro Umsatz 1,4 Euro Umsatz in Österreich und 0,3 Euro im Ausland”, erläuterte Strigl.

Drei Viertel der Sachaufwendungen in der Höhe von 412 Mio. Euro im Jahr 2007 stammen aus Österreich, der Rest aus dem benachbarten Ausland. 88 Prozent der Investitionen blieben in Österreich. Das ist ein weiteres Ergebnis des Analyseberichtes. Von dem jährlichen Investitionsvolumen der Zementindustrie in der Höhe zwischen 30 und 60 Mio. Euro flossen in den Jahren 2002 bis 2007 mehr als 20 Prozent in Umweltschutzmaßnahmen. Zusammengefasst wurde betont, dass von den Produktions-, Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten rund zwei Drittel dem jeweiligen Standortbundesland zufallen.

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