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Zeitumstellung stört den Schlaf und schwächt das Immunsystem

©Privat
Kein idealer Zeitpunkt in der Corona-Pandemie, Tipps zur Stärkung des Immunsystem

Solange die Schulmedizin keine Medikamente oder Impfstoffe gegen das Corona-Virus hat, kommt natürliche Unterstützung vor allem über die Bereiche Schlaf, Bewegung, Ernährung und Natur. Dabei ist der Schlaf der wichtigste Einzelfaktor, denn über 90 % unserer Gesundheit hängen vom Schlaf ab (Stanford Universität, 1998). Der Schlaf stärkt unser Immunsystem und aktiviert die wichtigen Selbstregulations-, Selbstreparatur- und Selbstheilungskräfte.

In der Nacht auf Sonntag, 29. März 2020 wird die Zeit wieder von 2.00 auf 3.00 Uhr um 1 Stunde vorgestellt (Sommerzeit). So verlieren wir 60 Minuten wertvollen Schlafs, der für die körperlich-seelisch-emotionale Regeneration von großer Bedeutung ist. Darüber hinaus geraten unsere inneren Uhren (circadianer Rhythmus) durcheinander. Dies wirkt sich bei unzähligen Menschen sowohl auf ihr Wohlbefinden, bestehende Gesundheits- und/oder Schlafprobleme – aber vor allem auf das Immunsystem negativ aus. Starke Abwehrkräfte sind aktuell durch die Corona-Pandemie wichtiger denn je. So gesehen ist der Zeitpunkt ungünstig – dennoch kann man gerade in der Isolation sehr viel für Schlaf und Gesundheit tun.

Schlaf ist der beste Schutz gegen virale Infektionen

Insgesamt ist der wissenschaftliche Zusammenhang zwischen Schlaf und Immunsystem seit langem bekannt. „Wirft man einen Blick auf die Studienlage, dann ist der gesunde Schlaf der beste Schutz gegen virale Infektionen und damit auch gegen Corona-Viren“, erklärt Schlafforscher Amann-Jennson. Und tatsächlich - eine aktuelle Studie der Universitätskliniken Tübingen und Lübeck von 2019 hat gezeigt, dass bereits drei Stunden Schlafentzug reichen, um die Funktion wichtiger Immunzellen zu reduzieren. „Diese Forschungsergebnisse zeigen mehr als deutlich, dass uns ein gesunder Schlaf beim alltäglichen Kampf gegen Virus-Infektionen stark unterstützen kann“, sieht sich Amann-Jennson in seinen langjährigen Bemühungen um einen gesunden und medizinisch-therapeutisch wirksamen Schlaf bestätigt.

Die Studie, welche 2019 im „Journal of Experimental Medicine“ veröffentlicht wurde, erklärt detailliert, weswegen schlechter, gestörter und vor allem zu kurzer Schlaf die Funktion der für die Abwehrkräfte wichtigen „T-Zellen“ beeinträchtigt, die für die Bekämpfung von Erregern und damit auch für den Corona-Virus zuständig sind. „Die Zusammenhänge zwischen Schlaf und Immunsystem sind hochkomplex, bedeuten jedoch klar, dass jemand mit einem starken Immunsystem die besten Karten gegen sämtliche Krankheitserreger hat“, so der Schlafexperte Amann-Jennson. Er sei darüber verwundert, dass von keiner Seite, weder von Medizin-Experten noch von Virologen die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig genau jetzt in der „Corona-Krise“ gesunder Schlaf wäre.

Die Zeitumstellung bringt Vieles durcheinander – auch im Körper

Seit Einführung der Zeitumstellung warnen Chronobiologen, Schlafmediziner, Ärzte und Gesundheitsexperten über die möglichen negativen Folgen. „Umfragen haben gezeigt, dass mindestens jeder zweite Mensch unter der Zeitumstellung an einem Mini-Jetlag leidet. Besonders der Wechsel zur Sommerzeit führt zu Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und vegetativen Beschwerden. Das Herzinfarkt-Risiko erhöht sich in den ersten Tagen um 25 - 30 %“, fasst der international renommierte Schlafpsychologe Prof. Amann-Jennson zusammen. Er beschäftigt sich seit 35 Jahren mit der Schlaf-Gesund-Forschung. „Unser Körper folgt einem exakten Tag-Nacht-Rhythmus. Wird dieser nun gestört, kann dies unter anderem dazu führen, dass das Immunsystem aus der Bahn geworfen wird. Dies ist gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sehr ungünstig“, ergänzt er. Umfragen bei Ärzten und in Ambulanzen zeigen, dass es während dieser Zeiträume einen messbaren Anstieg der Patienten mit Herzbeschwerden und Atemproblemen gibt. Kinder, ältere Menschen und Schichtarbeiter spüren die Auswirkungen der Zeitumstellung häufig am stärksten.

Doch aktuell ist auf unserer Welt „alles anders“. So können erstmals Millionen Menschen die Zeitumstellung sogar ganz gezielt angehen, damit sich der Mini-Jetlag mit seinen negativen Auswirkungen in Grenzen hält. Da die meisten Menschen wegen der Corona-Krise nicht zur Arbeit können, können Sie die Umstellung besser verkraften – es kommt zu keinem Schlafdefizit, man kann ausschlafen. Und genau dies sollte man tun. Jetzt ist für viele eine gute Zeit, den Schlafmangel auszugleichen und den persönlichen Schlaf-Wach-Rhythmus neu zu justieren.

Gerade ältere, Infekt-bedrohte Menschen leiden oftmals an schlechtem, gestörtem oder zu kurzem Schlaf. Dies schwächt das Immunsystem und erhöht die Ansteckungsgefahr. In diesem Jahr ist die Zeitumstellung für viele Menschen eine Chance, den eigenen Schlaf zu optimieren.

(© Shutterstock)

Schrägschlafen verbessert viele Körperfunktionen und stärkt das Immunsystem

Die Wissenschaft hat durch unzählige Studien gezeigt, dass über 90 % unserer körperlich-geistig-emotionalen Gesundheit vom Schlaf abhängt (Stanford Universität). Mit seinem über 30-jährigten Know-how und zahlreichen teilweise bahnbrechenden Schlaf-Gesund-Innovationen - wie der großflächigen Körpererdung (Barfuß-Effekt), MusikMedizin im Schlaf etc. - hat Amann-Jennson mit seinem Schrägschlaf-Konzept für Aufsehen in der Schlafmedizin erregt. Diese Innovation beruht auf langjährigen NASA-Studien und es geht dabei um die Gravitation. Und die größte Überraschung war, dass das flache Schlafen genau dieselben Gesundheitsprobleme, wie sie in der Schwerlosigkeit  auftreten, verursachen können und auch so die Immunschwäche fördere. So hat Prof. Amann-Jennson bereits vor 10 Jahren zusammen mit dem Schlaf- und Weltraummediziner Prof. Dr. Karl Hecht (leitete 30 Jahre die Schlafmedizin an der Charité Berlin) ein Schrägschlaf-Konzept entwickelt. 

Das Schlafen in Ganzkörper-Schräglage mit 3,5 - 5,5 Grad entlastet das Herz-Kreislauf-System im Schlaf, erhöht die Sauerstoffsättigung im Blut, verbessert die Lungenfunktion und stärkt das Immunsystem. Gleichzeitig hat sich diese Innovation bei Schnarch- und Schlafapnoe-Problemen bestens bewährt.

(© SAMINA)

Das Schrägschlaf-Konzept wurde Ende 2019 auf dem Schlafmediziner-Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM) in Hamburg vom Schlafmediziner Dr. Christoph Haase vorgestellt. „Sobald dem Menschen in der Schwerelosigkeit die Gravitationskräfte fehlen, werden viele körperlich-psychischen Funktionen gestört. Auch das Immunsystem wird geschwächt“, fasst Prof. Amann-Jennson die Kernfunktion des Schrägschlafens zusammen, nämlich den Schlaf verbessern und im Schlaf den Menschen förmlich zu therapieren.

Und die positiven Ergebnisse sind so gut, dass sich immer mehr Ärzte, Therapeuten und Kliniken für dieses Konzept interessieren. In der Privatklinik Clinicum Alpinum in Gaflei (FL) wird der Schlaf „als zentrale Behandlungssäule“ eingesetzt und so ist neben der Körpererdung das Schlafen in Schräglage für die Patienten bereits Realität. Es wird nicht nur der Schlaf verbessert, sondern das ganze System Mensch profiziert davon. Ganz besonders das Herz-Kreislauf-System wird entlastet und gestärkt, genauso die Atem- und Lungenfunktion. Neben einer besseren Regeneration bei kürzerer Schlafzeit wird die Regeneration auf allen Ebenen verbessert und die Entgiftung von Köpper Gehirn enorm aktiviert (Lymph- und Glymph-System).  

„Und was möglicherweise auch in Sachen Corona-Virus zusätzlich interessant sein könnte, ist die Entdeckung, dass die Mikrogravitation ebenfalls auf Viren einen Einfluss hat. So haben Forschungen auf der ISS bei Astronauten gezeigt, dass durch die verminderte Schwerkraft (Mikrogravitation) sogar „schlafende Viren“ wie der bekannte Herpes-Virus im Körper wieder aktiv werden können“, weiß Amann-Jennson zu berichten.

Genügend Wasser trinken hilft dem Immunsystem zusätzlich

Neben dem Schlaf als wichtigstem Einzelfaktor für unsere körperlich-seelisch-emotionale Gesundheit, bietet die Integrative Medizin noch eine Reihe wirkungsvoller Möglichkeiten das Immunsystem zu stärken. Gerade zu Zeiten der aktuellen Corona-Virus-Pandemie braucht der Organismus und insbesondere die Lunge für einen reibungslosen Stoffwechsel ausreichend Wasser. Daher ist es sehr wertvoll, wenn die Atmungs-Organe sowohl vorsorglich, als auch bei einer Erkältung oder gar einem Virus-Infekt durch ausreichend Wasser trinken unterstützt werden. Zum Immunsystem des Menschen gehören die wichtigen Barrieren unserer Schleimhäute im Hals-, Nasen-, Rachenbereich, die unbedingt feucht gehalten werden müssen, um aktiv vor dem Eindringen von Krankheitserregern geschützt zu werden.

Untersuchungen haben gezeigt, dass bei anhaltendem Wassermangel der Körper das Gewebshormon Histamin ausschüttet, damit das noch verfügbare lebensnotwendige Wasser im Körper gehalten und nicht ausgeschieden wird. Je größer dabei der Wassermangel, umso mehr Histamin schüttet der Körper aus. Umgekehrt geht die Histamin-Produktion unmittelbar zurück, sobald dem Körper wieder ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Dieser Prozess betrifft auch das Immunsystem, da bei Dehydration (Wassermangel) die Aktivität des Immunsystems im Knochenmark durch Histamin-empfindliche weiße Blutkörperchen behindert wird. Dies führt zu einer Unterdrückung (Suppression) der Immunabwehr und es werden weniger funktionsfähige Antikörper gebildet.

Gerade während der Zeitumstellung und in Hinblick auf die derzeitige Corona-Pandemie sollte man täglich 1,5 – 2,5 Liter Wasser trinken. Am besten stündlich 1 Glas zimmerwarmes Leitungswasser oder kohlensäurearmes Mineralwasser. (© Shutterstock)

„Gutes Leitungswasser oder gesunde Mineralwässer zählen zu den natürlichen Antioxydanzien und halten das Immunsystem im Gleichgewicht. Dies ist eine zusätzliche Unterstützung gegen krankmachende freie Radikale, die einen oxidativen Stress auslösen. Wassertrinken hilft sogar den roten Blutkörperchen mehr Sauerstoff aufzunehmen um damit die Lunge besser zu versorgen und anschließend die verbrauchten Gase wieder auszuatmen. Dies ist besonders wichtig für ältere, infekt-anfällige oder bereits erkrankte Menschen“, zeigt sich Schlafexperte Amann-Jennson auch auf diesem Gebiet als sach- und fachkundig.

Bittere Medizin stimuliert das Immunsystem gegen Infektionen

Längst werden in der Medizin ergänzend Vitamine (C, E, D3 etc.) Mikronährstoffe oder  Mineralien wie Zink eingesetzt, um die Abwehrkräfte zu stärken.  Was den Menschen auch für ein starkes Immunsystem fehlt sind die Bitterstoffe.  Über Jahrtausende wurden sie in der Heilkunde erfolgreich eingesetzt. Medizin muss manchmal bitter schmecken, wenn sie wirken soll, da Bitterreize das Immunsystem anstoßen. Viele Tiere fressen instinktiv bittere Kräuter, wenn sie akut erkranken. Diese erstaunliche Verbindung, die Forscher immer besser verstehen bewähren sich gerade in Zeiten erhöhter Infektionsgefahr. In der Darmschleimhaut befinden sich mehr als 80% des körpereigenen Immunsystems.  Durch ihre Sekret-fördernden Eigenschaften wirken Bitterstoffe wie ein Training auf die Schleimhaut des Verdauungstraktes.

„Durch den bitteren Geschmack ziehen sich die Schleimhäute zuerst zusammen und dehnen sich dann wieder aus – Krankheitserreger, Bakterien, Viren und Gifte werden so effizient bekämpft und auch wieder rascher ausgeschieden“, erklärt Amann-Jennson den Link zum Immunsystem.  Früher war der bittere Geschmack in der Nahrung vorhanden. Getreide, Gemüse und Salate enthielten viele Bitterstoffe. Sie wurden im Laufe der Zeit „herausgezüchtet“. Umso wichtiger ist es, diese während der Corona-Pandemie dem Körper gezielt wieder zuzuführen. Es ist daher vorteilhaft, vor allem Rucola, Kohlsprossen, Endiviensalat, Löwenzahn oder Obst wie Grapefruit oder Cranberry wieder in den Speiseplan einzubauen. Dies unterstützt zusätzlich die wichtige Entgiftungsfunktion der Leber. In der Apotheke gibt es auch zahlreiche altbewährte Präparate mit vielen Bitterstoffen.

Prof. Amanns Erklärungs-Webinar „Corona-Virus – gesunder Schlaf ist der beste Schutz gegen virale Infektionen“ ist zu finden unter: https://www.schlafcoaching.com/webinar-corona-virus/

Tipps von Schlafpsychologe Prof. Amann-Jennson

für einen guten Start in die Sommerzeit

Seit vielen Jahren plädiert der international tätige Schlafexperte Prof. Dr. med. h.c. Günther W. Amann-Jennson für die Abschaffung der Sommerzeit. Um die Folgen der Zeitumstellung (die Uhr wird am 29. März 2020 eine Stunde vorgestellt) einzudämmen, empfiehlt er, den Körper bereits ein paar Tage vorher auf die anstehende Umstellung vorzubereiten:

  • Wer sich derzeit noch in einem Arbeitsprozess befindet und seinen Schlaf über einen Wecker organisiert, der sollte die nächsten paar Abende etwas früher zu Bett gehen – eine Viertelstunde pro Tag reicht schon – und ungefähr gleich lange früher aufstehen.
  • Wer kann, sollte am Tag nach der Zeitumstellung morgens einfach eine Stunde länger liegen bleiben und dann die erste Woche ruhig angehen lassen. Dies dürfte in diesem Jahr angesichts der Corona-Krise und der angeordneten Quarantäne vielen Menschen eher möglich sein.
  • Auf synthetische Schlafmittel sollte man so gut wie möglich verzichten. Alternativen sind zum Beispiel Schlaftees (Baldrian, Hopfen, Melisse) oder ein Entspannungsbad. Ein Glas Milch mit Honig eignet sich auch gut als Einschlafhilfe. Der SAMINA Schlafdrink ist ebenfalls empfehlenswert. Koffeinhaltige und aufputschende Getränke am Abend sollten generell vermieden werden.
  • Insbesondere in den ersten 1-2 Wochen der Zeitumstellung ist es am Abend ratsam auf schwerverdauliche Mahlzeiten zu verzichten. Besser ist ein leichtes und möglichst zucker- und fettarmes, aber vitaminreiches Abendessen.
  • Immunsystem stärken: Vitamine, hauptsächlich das Vitamin C und frische Luft stärken das Immunsystem. Insbesondere Spaziergänge und Bewegung im Wald senkt das Stresshormon Kortisol und erhöht die natürlichen Killerzellen (Waldmedizin).
  • Gehen Sie so oft wie möglich barfuss. Das aktiviert die Abwehrkräfte und freie Elektronen lösen eine Reihe von gesundheitsfördernden Effekten aus (30 Studien). Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann sich während dem Schlaf mit der klinisch erprobten Erdungsauflage erden (Lokosana).
  • Studien zeigen, dass etwa 6.500 Schritte am Tag (Spazieren, Laufen, Joggen) in Sachen Bewegung den größten Effekt auf die Gesundheit (Herz-Kreislauf, Blutdruck, Immunsystem etc.) haben. Dazu gibt es kostenlose Apps auf dem Smartphone, welche die Schritte exakt zählen.
  • Aktivieren Sie während dem Spazieren/Laufen gesundheits- und schlaffördernde Schwerkraftreize, indem Sie zwischendurch immer wieder einige Kniebeugen machen. Bleiben Sie tagsüber nie länger als 30 Minuten sitzen oder liegen. Machen Sie auch über den Tag regelmäßig – am besten jede Stunde 5-10 Kniebeugen.
  • Wer jetzt viel zuhause ist und eher im Freien wenig Bewegung hat, sollte sich – falls noch nicht vorhanden - ein Mini-Trampolin anschaffen. Das ist eines der wirkungsvollsten Allround-Trainingsgeräte mit dem man nicht nur wichtige Schwerkraftreize fördern kann, sondern auch sämtliche, etwa 650 Muskeln im Körper, aktivieren kann. 5-10 Minuten täglich reichen bereits für positive Effekte!
  • Licht gilt generell als Taktgeber für die innere Uhr und Regulation von Wachheit und Schlaf. Durch die Zeitumstellung wird es am Morgen vorübergehend wieder dunkler sein. Wer früher aufstehen muss, sollte deshalb am Morgen überall Licht einschalten. Eine zusätzliche Lichttherapielampe kann da sehr hilfreich sein. Nach dem Aufstehen können ein paar tiefe Atemzüge am offenen Fenster oder leichter Frühsport den Kreislauf ankurbeln. Ähnlich wirken auch heiß-kalte Wechselduschen.
  • Abends gilt jedoch, auf zu helles bzw. grelles und vor allem blauwelliges Licht zu verzichten. Dies gilt auch auf zu langes Fernsehen. Der Blaulichtanteil entfaltet eine aktivierende Wirkung auf Körper und Geist und verzögert die Ausschüttung des wichtigen Schlaf-Regulations-Hormons Melatonin.
  • Unmittelbar nach dem Aufstehen schluckweise temperiertes Wasser (1/4-1/2 Liter) trinken. Damit kann der Wasserverlust der Nacht rasch ausgeglichen werden. Zusätze wie Apfelessig, Kurkuma- oder Zeolith-Pulver regen gleich am Morgen den Stoffwechsel und die Entgiftung an.
  • Sobald Tages- und Sonnenlicht verfügbar ist, mindestens ein paar Minuten ins Freie. Auch die Mittagspause an der frischen Luft und am Tageslicht/Sonnenlicht zu verbringen ist eine hilfreiche Idee. Dadurch wird auch die Produktion von Serotonin („Glückshormon“) angeregt und man fühlt sich rasch wohler.
  • Erholungspausen einplanen: Wer mittags gerne einen Kurzschlaf/Powernap hält, der sollte in der Umstellungsphase eher darauf verzichten. Vor allem wenn man abends Probleme beim Einschlafen hat. Besser mehrere Pausen untertags einplanen.
  • Auch eine passende Schlafunterlage, ein trocken-warmes Bettklima sowie ein gesundes Schlafumfeld können Ihnen helfen, die Zeitumstellung und die Corona-Krise gut zu meistern. SAMINA ist der führende Spezialist für natürliche, schadstoffgeprüfte Bettausstattung und eine Reihe „passiver Therapien“, die den Schlaf auf allen Ebenen verbessern. Dazu zählt die großflächige Körpererdung (Earthing) mit über 30 wissenschaftlichen Studien, die MusikMedizin im Schlaf oder das Schlafen in Ganzkörper-Schräglage.
  • Die einfachste und bequemste Möglichkeit den Schlaf zu verbessern ist der unter Leitung von Prof. Amann-Jennson entwickelte natürliche Schlafdrink SAMINA Night. Tausende Anwender sowie eine Beobachtungsstudie im Schlaflabor des Schlafmediziner Prof. Dr. Josef A. Wirth (A) bestätigen bei stressbedingten Ein- und Durchschlafstörungen einen Wirkungsgrad von über 90 %. Es wird eine Schlaf-Kur über 12 Nächte empfohlen.
  • Und so weit wie möglich positiv entspannt bleiben. Hier helfen Autogenes Training, positive Autosuggestionen und Affirmationen wie „Gesundheit ist der natürliche Zustand meines Körpers“.
  • Und bei anhaltenden Problemen sollten man den Arzt seines Vertrauens kontaktieren – im Moment eher per Telefon, Skype oder Email.   

Forschungsprojekt „Öko-Schlaf-Box“

Aktuell arbeitet Prof. Günther W. Amann in einem Forschungsprojekt an der Sigmund-Freud-Universität in Wien an der Entwicklung einer „Öko-Schlaf-Box“. Bei diesem Raum-in-Raum-Konzept, welches neben Endverbrauchern auch für Privatkliniken und Gesundheitshotels angeboten wird, geht es auch um Krankheitserreger und Viren. Dabei werden neben vielen anderen Faktoren natürliche Oberflächen von bestimmten Holzarten, Schafschurwolle, Lehmarten, Moose, Silber-Baumwoll-Gewebe bis hin zur Luftionisation auf ihre Wirksamkeit gegen Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze oder Viren untersucht. Unter anderem geht es um die Bindungszeit auf diesen Materialien, bekanntlich kann das Corona-Virus auf z.B. Kunststoff und Metalloberflächen bis zu 72 Stunden überleben. Dies soll künftig vor allem in Schlaf- und Patientenräumen auf natürliche Art unterbunden werden.

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