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Zeitfahrplan gerät durcheinander

Die Ausweichschue Fischbach ist seit Schulbeginn 2010/2011 in Betrieb.
Die Ausweichschue Fischbach ist seit Schulbeginn 2010/2011 in Betrieb. ©Laurence Feider

100 Mill. für Dornbirner Schulraumkonzept. SPÖ befürchtet Verzögerungen.

Dornbirn. 23 Pflichtschulen, von der Volks- über die Haupt- bis zur Polytechnischen Schule gibt es in Dornbirn. Viele Schulgebäude wurden in den letzten Jahren von der Stadt auf Vordermann gebracht, eine Reihe anderer wartet auf die Sanierung. In den nächsten 15 bis 20 Jahren sollen dafür rund 100 Millionen Euro investiert werden. Dass das Geld gut angelegt ist, bezweifelt niemand im Rathaus. Nicht einig ist man sich über den Sanierungsfahrplan: Die SPÖ verlangt eine rasche Umsetzung des 2009 einstimmig beschlossenen Schulraumkonzeptes, die ÖVP schließt aus budgetären Gründen Verschiebungen nicht mehr aus.

Mit der Eröffnung der Ausweichschule Fischbach wurde die Voraussetzung für die Umsetzung des Sanierungskonzeptes geschaffen: In den nächsten zwei Jahrzehnten soll, wenn das Geld vorhanden ist, eine Schule nach der anderen jeweils für ein Jahr ins neue Ausweichquartier übersiedeln, damit rasch und ohne Störung des Unterrichtes saniert werden kann. Deshalb bezeichnete Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele bei der Eröffnung am vergangenen Freitag die 3,6-Millionen-Euro-Investition als richtig und sinnvoll.

“Gruselliste”
Dem kann auch SP-Stadtrat Mag. Gebhard Greber zustimmen. Allerdings befürchtet er, dass der Zeitplan nicht eingehalten wird und verweist auf ein internes Papier der Stadtverwaltung: “Unter dem beschönigenden Titel ,Entschleunigung will die Stadt die Sanierung und Erweiterung von Schulen um Jahre verschieben.” Greber spricht von einer “Gruselliste”, die typisch sei für “die unverantwortliche Bildungspolitik des Bürgermeisters und seiner ÖVP”. Immerhin gehe es nicht nur um Sanierungen, sondern auch um die Berücksichtigung neuer Entwicklungen. “Es ist absurd, um 3,6 Millionen Euro die Ausweichschule Fischbach zu errichten und dann die Sanierungen um Jahre verschieben zu wollen”, verlangt Greber die Einhaltung des Fahrplanes.

Langes Warten
Die Liste der Schulen, die länger als vorgesehen auf den Umbau und die Modernisierung warten müssen, ist lang. Laut Greber wird die Adaptierung der VS Markt um acht Jahre verschoben, die VS Leopoldstraße kommt erst 2019 anstatt 2012 an die Reihe. Die VS Mittelfeld muss mit einer Verzögerung von fünf Jahren rechnen, die VS Oberdorf kommt drei Jahre später dran als geplant. Plangemäß saniert werden hingegen die HS Markt sowie die VS Haselstauden und Watzenegg. In die VS Wallenmahd sind bis Sommer 2011 die Bauarbeiter am Werk, die Schüler sind neben fünf Klassen der Polytechnischen Schule die ersten Gäste in der neuen Schule Fischbach.

“Keine Beschwerden”
Rümmele bestreitet, dass viele Schulen in einem so desolaten Zustand sind, dass umgehend reagiert werden muss. Er verweist auf die Weltgymnaes-trada, als fast alle Schulgebäude als Unterkunft für die Turner verwendet wurden. Laut dem Bürgermeister habe es keinerlei Beschwerden über Baumängel oder andere Missstände gegeben.

 

Text: VN Josef Hagen

 

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