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Zeit läuft den ÖSV-Herren davon

Hermann Maier und seinen Teamkollegen läuft die Zeit davon. Noch ist unklar, ob der Weltcupsieger in zwei Wochen beim Auftakt in Sölden "angasen" kann. Neuerdings zwickt’s den Herminator nämlich mächtig im Kreuz.

Bei den ÖSV-Herren schlägt man sich mit dem Problem herum, dass 15 Mann und damit mehr als 50 Prozent des Weltcup-Kaders einen Materialwechsel vorgenommen haben. „Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns”, machte Herrenchef Toni Giger in Sölden klar, dass für einige der Riesentorlauf am 24. Oktober wohl noch zu früh kommen könnte. So wie es aussieht auch für Hermann Maier, de nach langer Grippe seit einer Woche auch noch Kreuzprobleme hat. „In einer Welle hat es mich zusammengestaucht und seitdem sind die Muskeln verspannt”, erzählte Maier nach mehrtägiger Rehab-Ruhepause. Dem Weltcup-Gesamtsieger ist aber klar: „Wenn du unten ein Bein nicht richtig abbiegen kannst, setzt sich das nach oben ins Kreuz fort. Das zieht sich sicher noch hin. Damit werd’ ich wohl oder übel leben lernen und das Beste daraus machen müssen.” Was Maier aber fast schon verzweifelt macht, ist, „dass ich mir immer den ungünstigsten Moment für so etwas aussuche”. Er ist ja seit Wochen intensiv auch am Skischuh-Testen, einen Wechsel von Lange auf Atomic wird überlegt.

Dass Bode Miller kommenden Winter Atomic-Teamkollege ist, regt Maier hingegen gar nicht auf. „Ich tu mir leicht. Ich habe alles erreicht und kann nur noch dazu gewinnen. Es sind die anderen, die sich beweisen müssen.”

Pepi Strobl hingegen kann sich derzeit überhaupt sparen, die Skischuhe für Sölden einzupacken. Der „Auswanderer” hat zwar nun den slowenischen Pass, grünes Licht für den Start im grünen Dress gibt’s von der FIS aber wohl erst nach der Vorstandssitzung am 12. November.

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