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Zeit ist mehr als Geld

"Mäk" ist auch privat leidenschaftlicher Koch. Seine Küche ist professionell ausgestattet.
"Mäk" ist auch privat leidenschaftlicher Koch. Seine Küche ist professionell ausgestattet. ©Oliver Lerch
Markus „Mäk“ Reinalter aus Braz graviert die Namen von Verstorbenen in Grabsteine, huldigt aber dem Leben. Der Steinmetz kümmert sich lieber um den Seelenfrieden seiner Kunden als darum, reich zu werden.

Von Susanne Geißler (NEUE am Sonntag)

Er nimmt sich Zeit. Beim Meißeln von Buchstaben in Grabsteine, für die Menschen, mit denen er zu tun hat. „Schnell braucht niemand. Davon wird man nur müde“, sagt Markus „Mäk“ Reinalter aus Braz. Besonders gestresste Zeitgenossen bekommen diesen Spruch sehr schnell von ihm zu hören. Wer etwas von ihm will, muss selbst ein bisschen Zeit investieren. Dafür wird der 58-Jährige sicherstellen, dass die Kunden mit dem Gefühl nach Hause gehen, gesehen und gehört worden zu sein.

Diejenigen, die sich an den Steinmetz wenden, mussten vor Kurzem einen Angehörigen gehen lassen, sind nicht selten das erste Mal mit dem Tod eines lieben Menschen konfrontiert. Viele haben keine konkrete Vorstellung davon, wie die Inschrift für den Grabstein oder die Urne aussehen soll. Dann schickt Reinalter sie zunächst auf einen Rundgang über den Friedhof. Mit dem Auftrag, sich auszusuchen, was ihnen gefällt. „Das nimmt den Druck“, erklärt der Graveur. Wer sich ihm nicht völlig verweigert, mit dem unterhält sich der Klostertaler zusätzlich über Gott und die Welt. Über gänzlich andere Dinge als Schriftformen oder das Sterben. „Das habe ich von meinem Ausbilder, Werner Deutschmann aus Bludenz, gelernt“, sagt er. „Wenn man sich von Mensch zu Mensch begegnet, ist das nicht nur gut für das Gemüt, sondern letztendlich auch für das Geschäft.“ Reinalter mag dies bei seinem ¬Vorgesetzten beobachtet haben, aneignen musste er es sich aber nicht. Er ist jemand, der gar nicht anders kann. Er ist unkompliziert und direkt. „Ich mag Menschen“, sagt er. Und das spürt das Gegenüber.

>>Den ganzen Artikel lesen Sie in der “NEUE am SONNTAG“<<

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