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Zeit der Partner beginnt im Juli

Satteins/Vandans/Kennelbach - Von den 21 Postämtern, die in Vorarlberg geschlossen werden, machen die ersten drei Anfang Juli den Laden dicht. Am 2. Juli schließen die Postämter in Satteins und Vandans, tags darauf jenes in Kennelbach.

Post aufgegeben und verteilt wird trotzdem weiter. Die Postpartner treten sofort in Aktion. In Kennelbach und Vandans sind es die Gemeinden, in Satteins wird die Sozialorganisation aqua mühle die Postagenden übernehmen.

Satteins bereit

„Wir sehen dem Start der Postpartner als Nachfolger der Post in den drei Kommunen Vorarlbergs positiv entgegen”, sagt Post-Pressesprecher Martin Riedl. Es gebe allein in Vorarlberg 60 Interessenten für die Nachfolge in den 21 geschlossenen Ämtern. „Wir wollen uns bei der Auswahl der Postpartner jedoch Zeit lassen. Qualität geht vor Tempo. Die ersten Gesprächspartner sind für uns stets die Gemeinden.” Zufrieden mit der Lösung zeigt man sich in Satteins. Bürgermeister Anton Metzler: „Bei uns übernimmt aqua mühle die Postagenden. In Schlins haben die schon gezeigt, dass sie das gut können. Der Postservice soll in vollem Umfang gewährleistet werden. Ich denke, er wird sogar noch besser.”

Leasing

Auch in Vandans ist Bürgermeister Burkhard Wachter zuversichtlich. „Wir können durch die Schließung des Postamts das Tourismusbüro ins Gebäude holen. Die zwei Mitarbeiter des Tourismusbüros werden dann die Post-Agenden übernehmen. Dadurch sind beide Arbeitsplätze gesichert, was sonst nicht möglich gewesen wäre. Der jetzige Postbeamte wird mit einer guten Lösung in Pension geschickt und ist auch zufrieden.” In Kennelbach bemüht sich Bürgermeister Hans Bertsch um eine Übernahme des jetzigen Postbeamten in ein Leasing-Verhältnis. „Der Postpartner bleibt im selben Gebäude. Wenn alles so aufgeht, wie wir uns das wünschen, haben wir für Kennelbach eine gute Lösung”, so Bertsch.

Mährs Skepsis

Der Betriebsratsvorsitzende der Post in Vorarlberg, Franz Mähr, hat sich mit der Schließung der 21 Postämter zwar abgefunden, „aber das Versprechen der Postleitung, keine Mitarbeiter zu kündigen, kann ich noch nicht wirklich glauben. Viele Postmitarbeiter haben nämlich befristete Verträge. Und wenn die nicht verlängert werden, ist das wie eine Kündigung.” Mähr verlangt eine Umwandlung der befristeten Verträge in unbefristete. „Das ist rechtlich sogar verpflichtetend. Nämlich dann, wenn die befristeten Dienstverträge schon mehrmals verlängert wurden. Was bei zahlreichen Mitarbeitern der Fall ist.” In die Kritik nimmt die Bürgerinitiative „Friends of Nüziders” (siehe Leserbrief-Seite) die Postmanager. Ein angesuchtes Gespräch mit den Managern habe es bisher nicht gegeben. Niemand würde garantieren, dass die Postpartner nach kurzer Zeit nicht wieder schließen.

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