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Zehnjähriges Bestehen der Palliativstation wurde feierlich begangen

"Dass der Welt ein Stützrad fehlt!"
"Dass der Welt ein Stützrad fehlt!" ©Pezold
Hohenems. S’alte Spitol, unter diesem Namen kennt jeder das altehrwürdige Gebäude, das 1905 erbaut, als Krankenhaus und später als Altersheim gedient hatte. Fast jeder Emser war schon einmal Gast hinter diesen Mauern und viele haben dort das Licht der Welt erblickt.
Palliativstation feiert zehnjähriges Jubiläum!

Am Freitag nun wurde ein besonderes Jubiläum gefeiert, denn die 2003 ins Leben gerufene Palliativstation hatte den zehnten Geburtstag.

 

Ein echtes Fest

Dir. Dr. Gerald Fleisch begrüßte die Ehrengäste und all jene, die für den Fortgang der Palliativstation beigetragen haben und die letzten zehn Jahre mitprägten. „Das ist heute ein echtes Fest“, so Gerald Fleisch. First Lady Sonja Wallner, Landtagsabgeordnete Monika Reis, Grünen-Chef Johannes Rauch, Dr. Arnulf Häfele, Bürgermeister Richard Amann und Werner Huber, Dir. Peter Klien von der Caritas, Dr. Guntram Rederer, Hofrat Ludescher, Seelsorger Gerhard Häfele und nicht zu vergessen Dr. Gebhard Mathis und Karl Bitschnau, die Drahtzieher vom ersten Tag an, sie alle waren gekommen, um zu gratulieren und ihre Hochachtung auszudrücken, vor der Arbeit, die auf dieser Station geleistet wird. „Was die Raupe das Ende der Welt nennt, das nennt der Rest der Welt einen Schmetterling“, zitierte Dr. Fleisch ein chinesisches Sprichwort. Primar Dr. Günter Höfle betonte in seiner Festrede: „Pro Jahr können auf der Station 200 Patienten betreut werden. Schulklassen besuchen uns und werden zum ersten Mal im Leben mit schwerer Krankheit konfrontiert. Medizinisch-technisch Machbares und medizinisch-technisch Sinnvolles muss abgewogen werden und es wäre nichts möglich, ohne die Menschen, die sich dieser Arbeit verschrieben haben, so der Chefarzt.“ Mit einem Mantel aus Menschenwürde werden die Patienten auf der Palliativstation umhüllt, werden von helfenden Händen aufgefangen und erfahren absolute Geborgenheit. Landesrat Dr. Christian Bernhard sprach in seiner Rede von einer zehnjährigen Erfolgsgeschichte und bedankte sich für die großartige Arbeit auf der Station. Dr. Andreas Lauterer, stellvertretender Verwaltungsdirektor, hob besonders hervor, dass alle Mitarbeiter seit zehn Jahren im Team sind: „Das spricht für sich selbst!“

 

Das Stützrad der Welt

Seit geraumer Zeit wird das Palliativteam auch von Musiktherapeutinnen verstärkt. Luzia Ehrne, Jutta Grabher, Barbara Monitzer und Stefanie Preisl verschönten die Feier mit ihren instrumentalen Einlagen und mit Gesang. Erika Kronabitter las Vom Vergehen: „Es ist schade zu sterben!“ Dr. Otto Gemacher und Anna Frick, die als die guten Geister der Station gelten und ihr ganzes Herzblut in ihre Arbeit stecken, stellten mit einem beeindruckenden Bildervortrag den Alltag auf ihrer Palliativstation vor, erinnerten sich an Patienten und an Begebenheiten, die sie nie vergessen werden. Karin Tarabochia bezauberte mit ihrer eindringlichen Stimme die Gäste, sie las: „Dass der Welt ein Stützrad fehlt!“ Dieses fehlende Stützrad befindet sich in der Palliativstation Hohenems, wo die Schwerkranken sich von guten Mächten wunderbar geborgen fühlen können! Ein kunstvoll aufgebautes Buffet rundete den Festakt kulinarisch ab.

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