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Zehn Monate Gefängnis

Im Juli kam es in Altach auf der Schweizerstraße gegen 23 Uhr zu einem schrecklichen Verkehrsunfall. Zwei Buben radelten Richtung Hohenems, als der 40-jährige Steirer mit seinem Lkw zur Raststätte Rosenberger fahren wollte.

Im Dunkeln übersah der Kraftfahrer die Jugendlichen, streifte von hinten das Rad und brachte die Buben zu Fall.

Späte Reue

Während der Fahrradlenker Glück hat und nur leicht verletzt wird, erleidet der Teenager, der am Gepäcksträger mitfährt tödliche Verletzungen. Obwohl der Berufskraftfahrer, selbst ausgebildeter Rettungssanitäter, sofort zur Stelle ist, kommt jede Hilfe zu spät. Der Bub stirbt noch an der Unfallstelle. “Es tut mir so leid um den Buben”, stammelt der Angeklagte vor Gericht. Der verschwitzte Fahrer wollte vom Verladeort nur noch kurz zur Rosenberger-Raststätte fahren um dort zu duschen. “Danach wollte ich mich schlafen legen”, erinnert er sich vor Gericht. Zurückfahren hätte der Brummifahrer erst am nächsten Morgen müssen.

Dass er sich trotz 1,6 Promille noch hinters Steuer setzte tut ihm heute leid. Dass er bereits schon einmal alkoholisiert am Steuer eingeschlafen war, erwies sich offenbar nicht als Lehre. Nach einem Führerscheinentzug von sieben Monaten bekam er das Dokument im Jahr 2004 wieder. Wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen verurteilte Richter Norbert Melter den Mann zu zehn Monaten Gefängnis. Mit gesenktem Blick bahnt sich der Verurteilte den Weg durch die Angehörigen und Freunde des Verunglückten, die zum Prozess gekommen waren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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