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Zehn Flüchtlinge vor Puerto Rico ertrunken

Bei einem Bootsunglück vor der Küste von Puerto Rico sind am Mittwoch mindestens zehn Flüchtlinge aus der Dominikanischen Republik ertrunken.

Dutzende weitere wurden vermisst. Nach Polizeiangaben kenterte das mit rund 70 Menschen besetzte Boot im Morgengrauen, weil mehrere Insassen versuchten, einen ins Wasser Gefallenen wieder an Bord zu holen.

Wie ein Sprecher der US-Einwanderungsbehörde, Ivan Ortiz, mitteilte, wurden zehn Leichen geborgen. 27 Menschen erreichten das Ufer lebend. Rettungsmannschaften suchten mit Hubschraubern und Booten nach weiteren Überlebenden.

Unbestätigten Berichten zufolge trieben mindestens 20 Leichen vor der Küste. Nach offiziellen Schätzungen reisten in den vergangenen zwei Jahren rund 5.000 Menschen aus der Dominikanischen Republik illegal nach Puerto Rico ein. Dabei verunglückten immer wieder Flüchtlingsboote, und Dutzende Insassen ertranken.

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