ZAMG warnt vor Starkregen: Bis zu 100 Liter pro Quadratmeter

In Teilen Österreichs könnten in den nächsten 24 bis 30 Stunden bis zu 100 Liter pro Quadratmeter fallen. Das Adriatief hat bereits für erste Schauer in Vorarlberg gesorgt.
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Wo der Himmel seine Schleusen derart öffnen wird, mit all den zu erwartenden Folgen, steht nicht genau fest. Laut ZAMG werden einzelne Gewitterzellen in Unterkärnten und der Steiermark punktuell zuschlagen, während die übrige Alpenrepublik mit 40 bis 70 Litern eingedeckt wird.

Schuld an der ganzen Misere ist ein Adriatief, das untypisch in höheren Luftschichten angesiedelt ist. Dieses zieht von Südwesten nach Nordosten über Österreich hinweg und hat bereits mit ersten Schauern Vorarlberg, das Tiroler Unterland sowie in Kärnten das Rosen- und Drautal erreicht. In den Abendstunden sind Gewitter im Südosten und Osten zu erwarten.

Bereits in der Nacht auf Dienstag werden heftige Niederschläge niedergehen. Am intensivsten werden die in den Regen eingebetteten Gewitterzellen im Südosten des Alpenhauptkamms sein. Was derartige Wassermengen anrichten können, hat dieser Sommer bereits mehrfach gezeigt. Zwar habe der Südwind in den vergangenen Tagen die oberen Bodenschichten ausgetrocknet, aber laut dem Meteorologen sei durch Bodenversiegelung und -verdichtung und bei diesen Mengen “einiges zu erwarten”. Welche Gemeinden es treffen werde, sei unmöglich vorherzusagen.

Wenigstens wird diese Phase nicht von langer Dauer sein, bereits am Mittwoch sollte sich alles wieder beruhigen und es seien nur mehr einzelne Regenschauer zu erwarten. Die restliche Woche sollte sich wieder sommerlich mit entsprechenden Temperaturen präsentieren. Das Wochenende wiederum beschert dem Westen eine Störung, während es für den Osten und seine Bäder nach heutiger Sicht gut aussieht, meinte man in der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik.

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