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Zahlreiche Promis und Ministerinnen tanzten am 99. Jägerball in Wien

Einiges an Prominenz tanzte am 99. Wiener Jägerball.
Einiges an Prominenz tanzte am 99. Wiener Jägerball. ©APA
In der Wiener Hofburg hieß es Montagabend zum 99. Mal nicht nur "Alles Walzer!", sondern auch "Weidmanns Heil!". Auch fünf Ministerinnen der ÖVP und einige Promis waren in prächtiger Tracht zum "Ball vom Grünen Kreuz", vulgo Jägerball, angetanzt.
Promis und Ministerinnen am Jägerball in Wien

Vor allem Neo-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) geht gern auf die Pirsch und hat zuletzt einen "Erpel bei Entenjajd" erlegt, wie sie im APA-Gespräch verriet. "Gut schieße ich nicht - aber ich habe vor rund zehn Jahren den Jagdschein gemacht", so die Juristin weiter. Viel Halili gebe es für sie derzeit nicht. "Jagd braucht Zeit". Sie sei "bestimmt schon zum zehnten Mal" hier und genieße den Abend wie immer, inklusive Tanzen. Besonders stolz zeigte sich Tanner über "ihre" Gardemusik, die ihr Können im Rahmen der Eröffnung zum Besten gab.

Fünf Ministerinnen der ÖVP am 99. Jägerball

Neben Tanner waren auch Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Familienministerin Christine Aschbacher sowie Integrationsministerin Susanne Raab (alle ÖVP) zum Jägerball gekommen.

"Rund 1.000 der 6.000 Gäste sind aktive Jäger" schätzte Dompfarrer und Jägerball-Stammgast Toni Faber. Er gehört dazu und würde gerne eines Tages eine Gämse im Gebirge erlegen. Wild begegne ihm aber auch in der Bundeshauptstadt ständig. "Unlängst ist bei einem Begräbnis am Zentralfriedhof ein Reh herumspaziert". Wiens vielleicht bekanntester Geistlicher geht unter anderem im Lainzer Tiergarten auf die Pirsch und zählt Wildschweine und Hirschen zu seiner Beute. Rund die Hälfte des Nachwuchses wären mittlerweile Frauen. "Die Ausbildung ist viel, viel aufwändiger als der Führerschein!". Vor allem treffen müsse man. "Da gibt es keinen Proni-Bonus!". Schlechtes Gewissen hat er keines, wenn er Tiere tötet. "Das muss sein." Der Bestand müsse kontrolliert werden.

Auch Wiens Bürgermeister war anzutreffen

Ähnlich argumentierte auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) auf APA-Nachfrage. "Im dicht verbauten Gebiet ist die Jagd eine besondere Herausforderung", gab er zu bedenken. Die Stadt verfüge nicht nur innerhalb der Grenzen über Jagdgebiete - hier zählt rund die Hälfte der Fläche dazu - sondern auch in Niederösterreich und der Steiermark. Er selbst war schon mit auf der Pirsch, den Jagdschein hat er aber (noch) nicht. Den würde er eventuell gern in der Pension absolvieren. Das Stadtoberhaupt besucht rund 20 der 500 Wiener Bälle und schwärmte vom der Atmosphäre - und dem guten Einvernehmen quer über die Parteilinien in Sachen Jagd.

(APA/Red.)

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