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Zahlreiche Keller unter Wasser - Feuerwehr Dornbirn im Dauereinsatz

©VOL.AT/Mayer, Stadt Dornbirn
Aufgrund des Starkregens gab es besonders in Dornbirn viel zu tun für die Feuerwehr. Kommandant Gerold Hämmerle über die Einsätze und Herausforderungen.
Massive Regenfälle im Ländle
Feuerwehreinsätze in Dornbirn
Dornbirn: Keller überflutet

In der Nacht auf Montag gab es zum zweiten Mal in Folge viel zu tun für die Feuerwehrleute im Land. Die meisten Einsätze gab es in Dornbirn. Recht unerwartet traten hier starke Niederschläge auf. "An der Messstation Bödele sind über 200 Liter pro Quadratmeter gefallen", verdeutlicht Kommandant Gerold Hämmerle gegenüber VOL.AT. "Wir haben das auch im Einzugsgebiet im nördlichen Bereich der Stadt bemerkt, weil vor allem dort die Bäche massive Hochwasser geführt haben."

Siedlungsgebiet komplett überschwemmt

Der Einsatzschwerpunkt lag klar im Bereich Schwefel und Primelweg. "Hier sind der Haselstauder- beziehungsweise Stiglingerbach wie auch der Gerbergraben über die Ufer getreten", so Hämmerle. Das gesamte Siedlungsgebiet Primelweg wurde dabei überschwemmt: "Da sind zahlreiche Keller unter Wasser gestanden." Im Bergbereich Bödele und in Richtung Achrain gab es einige Hangquetschungen, auch eine größere Vermurung, die ein Haus betraf. An den Straßen entstanden mitunter schwere Schäden, die Bödelestraße war einige Zeit schwer passierbar. Auch mit Verklausungen und Überspülungen von Dämmen hatte man zu kämpfen. "Es sind keine Personenschäden aufgetreten, weder bei der Bevölkerung noch bei den Einsatzkräften", gibt der Feuerwehrkommandant Entwarnung.

100 Feuerwehrler im Einsatz

Von 1 Uhr nachts bis 10 Uhr am Vormittag waren die Feuerwehrleute in Dornbirn im Dauereinsatz. Zur Spitzenzeit waren 100 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen unterwegs. Sie wurden auch stark von der Exekutive unterstützt, die umfangreiche Straßensperrungen vornahm. Ein großer Dank gelte hier allen Feuerwehrleuten: "Gott sei Dank sind wir jetzt in der Sommerzeit und können auf einige Kräfte zurückgreifen, die im Urlaub sind", so Hämmerle. Die Bevölkerung solle vorsichtig und wachsam sein. Die Feuerwehr könne nicht bei 50 Einsätzen gleichzeitig vor Ort sein: "Es muss da ganz klar eine Gewichtung nach Priorität vorgenommen werden." Kleinere Ereignisse könne man mitunter selbst beseitigen.

(Red.)

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