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Zahl von psychisch Kranken steigt stark an

Immer mehr Menschen leiden laut ORF an psychischen Krankheiten. Damit steigen auch die volkswirtschaftlichen Auswirkungen.

Neben Psychotherapie und Medikamente sind es vor allem auch Krankenstände und Frühpensionierungen.

Immer mehr Psychotherapeuten tätig Vor gut zehn Jahren gab es in Vorarlberg knapp 50 Psychotherapeuten, heute gibt es 270.

Genaue Zahlen über den volkswirtschaftlichen Faktor von psychischen und psychiatrischen Erkrankungen gibt es nicht, da die Daten nicht diagnosespezifisch festgehalten werden.

Laut Psychiater und Neurologe Thomas Seifert sind psychische Krankheiten nach Beschwerden des Halteapparats die zweithäufigste Ursache für Frühpensionierungen und Krankenstände.

Psychisch Kranke hat es zu jeder Zeit gegeben, so Seifert, allerdings wurde früher nicht so offen darüber gesprochen. Auch gab es deutlich weniger Psychologen und Psychiater, die die Krankheiten diagnostiziert haben.

Den stetigen Anstieg von psychischen Krankheiten führt Seifert auch auf den Druck am Arbeitsplatz und in der Freizeit zurück. Und oft das oftmalige Fehlen von funktionierenden Netzen wie Familie oder Vereine.

Psychische Krankheiten sind viel schwerer nachweisbar als körperliche, dadurch besteht auch die Gefahr des Missbrauchs etwa bei Krankenständen oder Frühpensionierungen. Aber laut Seifert ist das nur ein sehr geringer Prozentsatz.

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