Zahl der Cholera-Toten in Simbabwe auf über 2.100 gestiegen

©AP
Der Cholera-Epidemie in Simbabwe fallen inzwischen jeden Tag dutzende Menschen zum Opfer. In dem südafrikanischen Land sind bisher 2.106 Menschen der Krankheit erlegen.

Tags zuvor hatte die WHO noch von 2.024 Toten gesprochen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Seuche im August fast 40.500 Cholera-Fälle gemeldet worden.

Die Epidemie hat nach WHO-Angaben eine Sterblichkeitsrate von 5,1 Prozent, was etwa fünfmal so viel wie sonst üblich sei. Bei den jüngsten Fällen liege die Sterblichkeitsrate jedoch sogar bei 12,6 Prozent, erklärte die WHO. Cholera wird zumeist über verunreinigtes Wasser übertragen und gilt unter normalen Umständen als einfach zu behandelnde Krankheit. Das Gesundheitssystem in Simbabwe ist aber weitgehend zusammengebrochen, die Trinkwasserversorgung desolat.

Unter der gut 28-jährigen Herrschaft von Präsident Mugabes hat sich die einstige Kornkammer des südlichen Afrikas zu einem Armenhaus gewandelt. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen, die Inflation dürfte inzwischen weit über der offiziell angegebenen Rate von 230 Millionen Prozent liegen. Etwa die Hälfte aller Simbabwer ist laut den Vereinten Nationen auf Lebensmittelhilfe angewiesen, um zu überleben.

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