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Zahl der Asylanträge im Jahr 2018 weiter stark gesunken

2018 ging die Anzahl der Asylanträge weiter zurück.
2018 ging die Anzahl der Asylanträge weiter zurück. ©APA/HERBERT NEUBAUER
2018 wurde bei den Asylanträgen im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 45,8 Prozent verzeichnet.

Wurden von Jänner bis Dezember 2017 insgesamt 24.735 Asylanträge gestellt, waren es im Jahr darauf 13.400, ein Rückgang um 45,8 Prozent, wie aus den jüngsten Zahlen des Innenministeriums hervorgeht, über die am Dienstag auch “Österreich” berichtete. Im Jahr 2015 waren 88.340 Asylanträge gestellt worden.

Die meisten Asylanträge von Personen aus Syrien

Vergleicht man die Herkunftsländer, wurden im Vorjahr die meisten Anträge von Personen aus Syrien (3.307) eingebracht. Im Jahr 2017 waren es 7.356, das ist ein Rückgang um 55 Prozent. Von Afghanen wurden im vergangenen Jahr 2.053 Anträge gestellt, im Vergleich zum Jahr davor sind das 45,7 Prozent weniger. Eine Steigerung gibt es bei Personen aus dem Iran: 2017 waren es 994 und im Jahr darauf 1.097 Personen, ein Plus von 10,4 Prozent.

Mehr als 38.000 offene Verfahren

An offenen Verfahren gab es per 31. Dezember 2018 noch insgesamt 38.053, davon waren 30.518 in zweiter Instanz offen. Ende des Jahres 2017 waren es in Summe 56.304.

Per 1. Jänner 2019 befanden sich 43.140 Personen in Grundversorgung. Zu Jahresbeginn 2018 waren es 61.241, im Jahr davor 78.962 und per 1. Jänner 2016 78.038 Personen. Die meisten Personen in der Grundversorgung kommen aus Afghanistan (18.339).

Insgesamt wurden von Jänner bis Dezember des abgelaufenen Jahres 55.769 Entscheidungen getroffen, 26.898 betrafen Asylentscheidungen, wovon 14.379 positiv rechtskräftig waren. In 10.770 Fällen betraf die Entscheidung subsidiären Schutz (4.099 positiv), in 14.879 Fällen humanitären Aufenthalt (1.848 positiv).

In der Monatsstatistik zeigt sich ebenfalls ein Rückgang, sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Vormonat: Im Dezember 2018 wurden 871 Asylanträge gestellt, das sind um 15,5 Prozent weniger als im November und um 45 Prozent weniger als im Dezember 2017.

(APA/Red)

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