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Zahl der Arbeitslosen erneut gestiegen

Vorarlberg verzeichnet österreichweit weiterhin den stärksten relativen Anstieg bei der Arbeitslosigkeit. Im Monatsvergleich mit dem Vorjahr nahm die Zahl der Arbeitslosen im abgelaufenen Februar im Ländle um 13,7 Prozent zu.

Mit einer Arbeitslosenquote von sieben Prozent (plus 0,7 Prozent gegenüber Februar 2004) lag Vorarlberg nach Angaben des Arbeitsmarktservice Vorarlberg (AMS) dennoch um rund zwei Prozentpunkte unter dem Österreich-Durchschnitt von 8,9 Prozent.

Mit 10.460 Arbeitslosen (plus 1.260 gegenüber dem Vorjahr; 5.972 Männer, 4.488 Frauen) schrammte Vorarlberg im Februar nur knapp an dem im Jänner erzielten Negativrekord von 10.565 Arbeitslosen vorbei. Als einen Grund für diese Entwicklung führte AMS-Geschäftsführer Werner Schelling in einer Aussendung den strengen Winter an: Die Arbeitslosigkeit nahm sowohl im Baubereich (plus 18,3 Prozent) als auch in der Land- und Forstwirtschaft (plus 18 Prozent) und auf dem Holz-Sektor (plus 30,7 Prozent) überdurchschnittlich stark zu.

Hinsichtlich der Altersgruppen gab es den stärksten Anstieg bei den 20- bis 25-Jährigen (plus 18,9 Prozent). Ebenfalls besonders stark von der Arbeitslosigkeit betroffen waren Personen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft (plus 17,1 Prozent). Im Februar hatte beinahe ein Viertel aller Vorarlberger Arbeitslosen einen ausländischen Pass.

Als unverändert problematisch bezeichnete Schelling die Situation auf dem Lehrstellenmarkt. Den 250 beim AMS vorgemerkten Jugendlichen (plus 35,1 Prozent) standen lediglich 103 sofort verfügbare offene Lehrstellen (minus 12,7 Prozent) gegenüber.

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