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"Xynthia" riss mindestens 52 Menschen in den Tod

Das gewaltige Orkantief "Xynthia" hat über Westeuropa gewütet und mindestens 52 Menschen in den Tod gerissen. Die meisten Opfer gab es in Frankreich, wo im schlimmsten Unwetter seit zehn Jahren 45 Menschen umkamen. Der Großteil ertrank bei Überschwemmungen an der Atlantikküste.
"Xynthia" tobt in Europa
Bilder aus Frankreich

In Deutschland wurden bis Sonntagnachmittag drei Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen. Es gab zahlreiche Verletzte. Im Schwarzwald kam ein 74-jähriger Mann ums Leben, bei Wiesbaden ein 69 Jahre alter Wanderer. Bei Köln wurde eine Joggerin getötet. Der Sturm richtete erhebliche Schäden an, im Reiseverkehr brach ein Chaos aus.

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sprach den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme aus. Am späten Nachmittag gab es bei Premierminister François Fillon ein Krisentreffen. Wirtschaftsministerin Christine Lagarde appellierte an die Versicherungen, so schnell wie möglich Entschädigungen auf den Weg zu bringen. Die Zahl der Opfer könnte sich nach Angaben der Behörden möglicherweise noch erhöhen.

In zahlreichen Orten in der Nähe von La Rochelle stand das Wasser bis zu 1,50 Meter hoch in den Straßen. Air France strich etwa 70 von insgesamt 700 Flügen am Pariser Flughafen Charles de Gaulle. In den Pyrenäen stürzten Felsbrocken auf die Straßen. Die Grenze zu Spanien wurde zeitweise geschlossen.

In Portugal und Nordspanien hatte “Xynthia” zuerst getobt und vier Menschenleben gefordert. In Spanien starben zwei Männer, als ihr Auto gegen einen umgestürzten Baum prallte. Eine 82-jährige Frau wurde von einer Mauer erschlagen. Im Norden Portugals tötete ein abbrechender Ast einen zehnjährigen Buben. In Nordspanien unterbrachen umgestürzte Bäume die Stromversorgung für 130.000 Haushalte.

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