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"Xavas" nehmen zur Anzeige Stellung

"Xavas" nimmt auf Facebook Stellung zur Klage der Linksjugend.
"Xavas" nimmt auf Facebook Stellung zur Klage der Linksjugend. ©EPA
Xavier Naidoo und Kool Savas haben sich über Facebook und Twitter zu den Vorwürfen geäußert. Naidoo habe sich schon immer für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt. Der Text richte sich gegen satanistische Rituale an Kindern.
Schreibt Naidoo gewaltverherrlichende Texte?

Die Linke Jugend “Solid” hat eine Anzeige wegen Volksverhetzung gegen Xavas, bestehend aus Naidoo und Savas, eingereicht. Dem Hidden Track des ersten gemeinsamen Albums wird Menschenfeindlichkeit, Gewaltverherrlichung und Homophobie unterstellt. Naidoo sei ein “”christlich-homophober Gewaltverherrlicher mit Führerkomplex”, so die Linkspartei.

Stellungnahme der Sänger über Facebook

Der 41-jährige Naidoo hat am Donnerstag über Facebook Stellung genommen. Darin heißt es: “Ich stehe, seit ich denken kann, mit der katholischen Kirche auf Kriegsfuß, weil sie Schwule, Lesben und Transsexuelle nicht respektiert und akzeptiert. Diese Haltung ist völlig inakzeptabel, und wer gegen diese Menschen Verachtung und Hass aufbringt, der hat Jesus nicht verstanden.” Er habe sich schon immer für die Rechte Homosexueller und den besonderen Schutz von Kindern eingesetzt. Grund für den Text sei eine Dokumentation über satanistische Rituale an Kindern in Deutschland gewesen.

Auch Savas äußert sich in der selben Stellungnahme: “Unsere Absicht war nie eine negative. Was künstlerisch versucht wurde, war es, die Verzweiflung und die Wut zum Ausdruck zu bringen, die ein Mensch genau in der Sekunde empfindet, in der er erfährt, dass ein Kind missbraucht wurde.” Laut “meinrap.de” hatte sich Savas auch schon zuvor über Twitter zu den Anschuldigungen geäußert. Die Linksjugend habe alles mit Absicht aus dem Kontext gerissen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Auch habe er sich über die Berichterstattung in gewissen Medien beschwert. Diese Postings sind auf der Twitterseite selbst nun nicht mehr zu finden.

Naidoo selbst Opfer von Kindesmissbrauch

Naidoo war als 8-Jähriger selbst Opfer von sexuellem Missbrauch. Dies betont er auch in seiner Stellungnahme: “Ich habe, da ich selbst im Alter von acht Jahren in die Hände eines pädophilen Mannes geraten bin, in gewisser Hinsicht Verständnis für deren tragisches Schicksal, da sie Triebtäter sind. Und gegen ihren Trieb nichts ausrichten können. Im vorliegenden Fall von Ritualmorden an Babys oder Kindern komme ich an eine Grenze, an der man aktiv etwas tun möchte, und selbst zur Bestie wird, um sich einer menschlichen Bestie entgegen zu stellen.”

(VOL.AT)

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