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Wulli wulli Gänschen

Ulrich Gabriel
Ulrich Gabriel

Angesichts der schon seit März (!) angeordneten Kulturzerstörung durch die in Sachen Pandemie hilflos agierende schwarzgrüne Regierung überleg ich, die Staatsbürgerschaft zurückzulegen. Eingesperrter Bürger eines willkürlichen Trial & Error Gesundheitapparates will ich nicht sein. Während also die 100 erfolglosen self-fulfilling-Wirrologen (Experten?) des ÖVP-Selfmade-Kanzlers ihr Covid 19-Volksbeschädigungsprogramm unverändert einfallslos abspulen, ohne sich rechtfertigen zu müssen, widme ich mich der Gans. Wulli, wulli.

Ursprünglich war eine Gans eine Gans. Dann wurde sie von Einfaltspinseln zur dummen Gans gemacht. Sie war eine freie Gans, eine weiße, eine ungläubige Gans. Es gab keinen Religionsunterricht im Stall, weder Kreuz noch Kopftuch.
Eines Tages aber erinnerte sich der Volk an einen Gänsestall in Frankreich. 57 n. C. hatte Cäsar Gallien römisch gemacht. Bald darauf wurde die Gans katholisch. Michel Houellebecq1): „Wenn der Katholizismus in Frankreich Staatsreligion wäre, würde die Integration der Muslime sehr viel besser funktionieren. Mit einem zweiten Platz als respektierte Minderheit in einem erklärt katholischen und nicht laizistischen Staat, würden sich Muslime leichter abfinden.“ Ist eine muslimische Gans denkbar? Laut Koran sind „Geflügeltiere wie Enten, Hühner, Gänse oder Puten“ für den muslimischen Volk „zum Verzehr erlaubt“.
Im Jahr 361 n. C. gab ein Mann überraschend seinen Dienst in der römischen Armee auf, wurde Mönch und nannte sich Martin. Er siedelte in Ligugé (Poitiers) an, lebte bescheiden, offen, gerecht, hilfsbereit und war beim Volk beliebt. Genau deshalb bestürmte ihn der Kirchenvolk, Bischof von Tours zu werden. Er fühlte sich jedoch nicht würdig ein Bischof zu sein, wollte nicht in einem Palast leben und edle Gewänder, Ringe und Ketten tragen. Doch der Volk ließ nicht locker, strömte zu seinem Haus, um ihn nach Tours bringen. Als Martin den Volk kommen sah, floh er. Aber der rannten hinter ihm her. Er versteckte sich in einem Gänsestall und hoffte, dort bis zum Anbruch der Dunkelheit bleiben zu können. Wegen der laut schnatternden Gänse wurde er entdeckt und - Bischof. Schnatternde Gänse machen Würdenträger.
Statt die weiße Gans dankbar zu verehren, wird sie heute von der Bestie Mensch, also von Dir und mir, wissentlich massenhaft gefoltert und grausam gestopft. An Martini wird ihr der Hals umgedreht, dann wird sie von der Bestie gebraten und gefressen. Von den „Lebensmittlern“ (EKZ) komplett verlogen als „Bio-Weideland-Martinigans“ angepriesen ist die Gans heute eines der vielen entarteten grünen Massentierprodukte der Bestie.
„Schau auf Dich, schau auf mich. So schützen wir uns“ (Staats-ORF-Penetration zwei bis viermal täglich). Bald werden wir als maskiertes Land der gedrillten SchnattererInnen vom grünschwarzen Gänsestall in den globalen Corona-Himmel gespritzt: Staat impft, EU zahlt, Pharma frißt, Volk folgt. Wulli wulli.

1) Michel Houellebecq: „Unterwerfung“, Roman 2015

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