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Wünderla – Eine gute Zeit zum Mitnehmen

Verena Walch eröffnet am 1. Dezember ein neues Geschäft in der Bludenzer Innenstadt. Eines eint das breite Sortiment an Käse, Wurst, Schokolade, Likör und Schnaps, das im Stadthaus 38 künftig angeboten wird: die hohe Qualität der Produkte.
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Im wunderschön renovierten Stadthaus 38 wird am 1. Dezember ein neues Geschäft mit dem klingenden Namen „Wünderla“ eröffnet. Pächterin Verena Walch legt dabei großen Wert auf die Qualität der Produkte, die einen hohen Regionalbezug aufweisen. Außerdem wurde die Einrichtung des Geschäfts mit viel Liebe zum Detail geplant und ausgeführt.

Wie entstand die Idee zur Eröffnung eines eigenen Geschäftes?

Walch: Ich genieße und esse gerne und gut. Wichtig ist mir jedoch immer, was in den jeweiligen Produkten enthalten ist und wie diese verarbeitet wurden. Bei den angebotenen Produkten im „Wünderla“ habe ich das Augenmerk vor allem auf die Qualität gesetzt. Viele der Produzentinnen und Produzenten durfte ich kennenlernen, einige davon beim diesjährigen Österreich-Urlaub. Ein Blick hinter die Kulissen ist bei der Auswahl des Angebots von entscheidender Bedeutung. Mich interessiert auch, wie diese Leute leben und welche Philosophie sie verfolgen.

Sie kommen ursprünglich aus der Textilbranche?

Walch: Ja, eigentlich bin ich Textiltechnikerin. Ich habe über elf Jahre bei der Firma Getzner gearbeitet, zwischenzeitlich ins Landhaus gewechselt und mich letztendlich für diesen Schritt entschieden. Der Kreis schließt sich und ich freue mich, dass sich diese neue Herausforderung gerade im Gründerhaus der Firma Getzner ergibt.

Es ist sehr mutig, sich in die Selbstständigkeit zu wagen. Was war der Anlass?

Walch: Bis dato habe ich zehn Jahre im Amt der Vorarlberger Landesregierung gearbeitet, zuerst als Büroleiterin bei der früheren Landesrätin Greti Schmid und dann im Veranstaltungsmanagement. Für die Gäste unterschiedlichster Konferenzen durfte ich zum Beispiel auch Geschenke besorgen. Dabei stand immer der regionale Bezug zum Land Vorarlberg im Vordergrund. Es ist eigentlich unglaublich, was gerade unser Land an hochwertigen Produkten, egal ob Lebensmittel oder Handwerk, zu bieten hat. Das hat mich dann auch in der Entscheidung, noch einmal etwas Neues zu tun, bestärkt.

Wie sieht die Produktpalette aus, die Sie anbieten?

Walch: Vorwiegend besteht die Produktpalette aus dem Lebensmittelbereich, aber auch einige andere Besonderheiten gibt es zu kaufen: Käse von Andrea Schwarzmann von der Alpe Steris im Walsertal, Salami aus dem Mühlviertel und Ziegenkäse-Produkte aus dem Bregenzerwald um nur einige zu nennen. Verschiedene Aufstriche aufs Brot, wie beispielsweise Rillette, ergänzen das Angebot. Außerdem werden eingelegte Produkte wie schwarze Nüsse, Marchfelder Spargel oder Chutneys angeboten. Und natürlich darf die Schokolade nicht fehlen. Ein großes Sortiment steht zum Nikolaus und für Weihnachten zur Auswahl. Daneben gibt es noch unterschiedliche Liköre und Schnäpse, wie Walnussliköre in unterschiedlichsten Ausbaustufen im Akazien- oder Eichenfass oder Kaffee von Julius Meinl – früher war ja ein Meinl-Geschäft in diesem Gebäude.

Gibt es in ihrem Geschäft auch Verkostungen?

Walch: Ja klar. Bei einem Getränk können die Produkte gerne bestellt werden. Wir werden dann entsprechenden Teller vorbereiten – je nach Wunsch.

Wie treffen Sie die Auswahl Ihrer Produkte?

Walch: Ich koste immer alles! Der Auswahlprozess ist zum Teil einfach, zum Teil schwierig. Oft entspricht das Optische nicht dem, wie es dann schmeckt. Beides muss stimmen – sowohl die Verpackung als auch der Inhalt. Ich habe mich intensiv mit der Produktauswahl auseinandergesetzt. Das Geschäft – und was ich darin anbiete – ist eine Herzensangelegenheit von mir. Unterm Strich muss alles stimmig sein.

Sind bei Ihnen auch Geschenke für Weihnachten erhältlich?

Walch: Für Weihnachten sind wir vorbereitet. Alles was an Produkten zur Verfügung steht, kann verpackt werden – ob große oder kleine Geschenke. Dafür wurden schöne Kartonschachteln in verschiedenen Größen und wunderbare Holzkisten, die von der Lebenshilfe gestaltet wurden, besorgt. Das Holz hierfür kommt von meinem Onkel Günther.

Wer war für die Einrichtung des Geschäfts zuständig?

Walch: Das war Architekt Markus Mitiska vom Architekturbüro

Mitiska und Wäger. Er hat viel Herzblut in die Planung des Geschäftes investiert und sich sehr mit meinen Vorstellungen und Ideen auseinandergesetzt. Zudem legte er viel Wert darauf, etwas Besonderes zu gestalten. Ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Für die Einrichtung waren viele Bludenzer Betriebe verantwortlich – auch hier war mir der Lokalbezug wichtig.

Verena Walch
Geburtstag: 20. Juni 1975
Familienstand: In Partnerschaft mit Beat Fleisch
Wohnort: Nüziders
Lebensmotto: Ideen haben, umsetzen und immer wieder etwas Neues

Wünderla
Werdenbergerstraße 38
abiz@wuenderla.at
www.wuenderla.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr
Samstag 8.30 bis 13 Uhr.
Die Eröffnung findet am Samstag, 1. Dezember, von 10 bis 16 Uhr statt.

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