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Worauf man in dieser Saison radelt

Fahrradtrends 2013: „Aufgeladen und abgefahren“ durch die Fahrradsaison
Fahrradtrends 2013: „Aufgeladen und abgefahren“ durch die Fahrradsaison ©VOL.AT/ Philipp Steurer
Schwarzach - Beachcruiser, Hollandräder und E-Bikes – das sind die aktuellen Fahrradtrends.

Bunt, stylish, leicht und elektronisch – das sind die beliebtesten Attribute der aktuellen Trend-Fahrräder. Doch worauf radelt Vorarlberg am liebsten? „Vor allem bei Kindern und Jugendlichen sind derzeit farbige Beachcruiser und Holland-Fahrräder angesagt“, weiß Simone Mathis von Sport Mathis in Hohenems. Je gemütlicher und stylisher, desto besser, könnte man die Nachfrage der jungen Radbegeisterten am ehesten zusammen fassen. Und wie sieht‘s bei den Erwachsenen aus? „Hier ist nach wie vor die Nachfrage für E-Bikes sehr hoch – noch ein Stück höher als im Vorjahr“, so die Fahrradexpertin. Die Kundschaft sei aber alles andere als ausschließlich im Rentenalter. „Die Käufer ziehen sich quer durch alle Altersschichten. Auch viele Familien kaufen Elektrofahrräder.“ „Immer mehr Kunden fragen nach elektrobetriebenen Fahrrädern“, betont auch Philipp Kaufmann, Hervis-Verkäufer im Radbereich. „Hier hat sich in den letzten Jahren besonders viel getan“, sagt er und bezieht sich auf die enormen technischen Entwicklungssprünge – etwa in Sachen Akkus oder Motoren. Ab 1500 Euro bekomme man heutzutage ein vernünftiges E-Bike.

29-Zoll-Bikes angesagt

Auch Mountainbikes freuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit: „Hier sind 29-Zoll-Bikes stark im Kommen“, sagt Simone Mathis. „Die 29-Zoller bringen eine Reihe an Vorteilen mit sich. So sind sie laufruhiger und man hat – etwa auf Kies- oder Forststraßen – mehr Grip. Nachteil: Sie sind nicht so wendig wie die 26-Zoll-Räder und beim Bergfahren muss man etwas mehr Kraft investieren“, spricht die Expertin. „Baumwurzeln oder ähnliches spürt man mit den 29-Zollern kaum mehr“, sagt auch Kaufmann. Besonders bei Abfahrten würden sich die Eigenschaften des großen Mountainbikes durch ein komfortableres Fahrverhalten auswirken.

Carbon: Material der Zukunft

Immer mehr würden sich Carbonrahmen durchsetzen. „Das zieht sich quer durch alle Räder“, betont Mathis. Bei Hervis würden vor allem Mountainbike-Kunden auf das leichte Material setzen. „Ich bin davon überzeugt, dass Carbon das Material der Zukunft ist“, wagt der Fachverkäufer einen Ausblick auf die Fahrradzukunft. Dauerbrenner bei Allzweckrädern seien Cross- oder Citybikes. „Mit solchen Rädern liegt man genau richtig, um etwa eine Tour um den Bodensee zu machen.“

Kilometergeld fürs Radeln

Was viele nicht wissen: Auch für das Fahrradfahren zu beruflichen Terminen gibt es Kilometergeld. Pro Kilometer können bei der Arbeitnehmerveranlagung exakt 38 Cent geltend gemacht werden. Einzige Voraussetzung: Ein Nachweis in Form eines Fahrtenbuches mit genauer Auflistung aller Fahrten ist zu erbringen. Bezahlt der Arbeitgeber kein „Rad-Kilometergeld“, so können in einem Jahr bis zu 570 Euro als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Als Dienstreisen werden allerdings nur Fahrten zu beruflichen Zwecken finanziell angerechnet – etwa in ein externes Labor oder zu einem Kunden, nicht jedoch Fahrten vom Wohnort zum Arbeitsplatz.

Vorteil auch für Selbstständige

Auch Selbstständige und Freiberufler können die berufliche Nutzung von Fahrrädern steuerlich absetzen. Entweder über das Kilometergeld oder die Abschreibung eines neuen Fahrrads, das überwiegend für berufliche Zwecke genutzt wird. Kostet das neue Rad nicht mehr als 400 Euro, so kann es im Anschaffungsjahr sogar zur Gänze abgeschrieben werden. Wird ein Rad steuerlich abgeschrieben, ist in diesem Jahr keine Anrechnung des Kilometergeldes mehr möglich. Anders bei der Wartung und Pflege – hier ist Geld vom Finanzamt zu holen.

 

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