Wolfahrt macht solo weiter

Klostertaler-Bandleader Markus Wolfahrt spricht im großen "VN"-Interview über seine Zukunftspläne.

VN: Zwei Tage bis zur großen Alpenparty im Klostertal – wie geht‘s?

Wolfahrt: Danke, sehr gut. Ich war gestern mit dem Bike in den Bergen unterwegs und habe gesehen, dass schon viele von unseren Fans am Wandern sind. Das macht mich happy und zeigt, dass unser Grand-Prix-Siegertitel „Heimat ist dort wo die Berge sind“ gefruchtet hat und die Fans unsere wunderbare Bergwelt persönlich spüren wollen. VN: Mit der Alpenparty im kommenden Jahr verabschieden sich die Klostertaler von der Bühne. Jetzt kursieren immer mehr Gerüchte, dass das alles nur ein PR-Gag war. Was ist jetzt Sache? Wolfahrt: Unser gemeinsamer Entschluss hat sich nicht verändert. 2010 ist definitiv Schluss. Davor wartet aber noch viel Arbeit auf uns. Ab 5. März sind wir auf großer Abschieds-Tournee und haben so viele Termine zu absolvieren, wie noch nie.

VN: Wie geht’s danach mit Ihnen und den Kollegen der Klostertaler weiter?

Wolfahrt: Ganz unterschiedlich. Unser Schlagzeuger Didi zum Beispiel wird wieder verstärkt Jazzmusik machen und Gitarrist Wolfi freut sich, dass unser jahrelanges Zigeunerleben zu Ende geht. Ich persönlich will Ideen und Pläne umsetzen, für die ich bis jetzt keine Zeit gehabt habe.

VN: Zum Beispiel?

Wolfahrt: Darüber kann ich leider noch nicht offiziell sprechen. Nur so viel – es geht musikalisch und auch in der Medienbranche weiter.

VN: Etwas aus den Geheimplänen könnten Sie doch verraten.

Wolfahrt: (lacht) Hmm. Ich werde auf jeden Fall weiter Musik machen. Einerseits mit Alpynia und andererseits werde ich auch als Solokünstler weiter auftreten. Vielleicht sogar eine CD produzieren und auch eine kleine Tournee absolvieren. Aber im kleineren Rahmen.

VN: Bei der Alpenparty ­werden die Fans über die Wünsche für die Zeit nach der Klostertaler-Ära samt Open Air befragt. Was halten Sie davon?

Wolfahrt: Das finde ich super. Ich bin ja einer der Väter dieses Gedankens und bin schon gespannt, welche Antworten wir bekommen. Danach entscheiden wir, wie`s weitergeht. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Alpenparty in einem familiäreren Rahmen weitergeht.

VN: Ein gewaltiger Schnitt – zumal heuer wieder rund 15.000 Fans bei der Alpenparty im Klostertal dabei sein werden. Sind Sie nach Ihrer schweren Knieverletzung überhaupt schon fit für einen dreistündigen Musik-Marathon in den Bergen?

Wolfahrt: Natürlich. Ich absolviere immer noch fleißig meine Physiotherapie und kann schon wieder biken. Auch auf der Bühne ist schon fast alles wieder beim Alten – obwohl ich noch verhaltener bin als früher.

VN: Was können die Fans am Samstag also erwarten?

Markus Wolfahrt: Ein großes Fest mit vielen ausgezeichneten Musikern im Vorprogramm. Und ab 21 Uhr ein musikalisches Feuerwerk der Klostertaler.

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