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Wohnblöcke sind lange ausgebucht

Bregenz - Hübsch sind sie nicht. Aber ohne die Wohntürme kommt Bregenz nicht aus. Für fast 3000 Wohnungen besitzt Bregenz Vergaberecht und braucht ständig mehr. Richtlinien

„Die Wohnungen gehen weg wie warme Semmeln“, sagt Josef Sieber. Seit 1991 leitet er das Wohnungsamt. Der Aushang mit 18 Objekten vom 10. Jänner trägt schon den Stempel „Keine Bewerbung mehr möglich“. 839 Bregenzer suchen zur Zeit via Gemeinde nach einer neuen Bleibe. “740 Österreicher, 99 Bürger aus Nicht-EU-Staaten.“ Zugang zum gemeinnützigen Wohnungsmarkt hat, wer

  • als Österreicher fünf Jahre Bregenz als Hauptwohnsitz vorweisen kann bzw. 15 Jahre Gesamtmeldezeit und
  • als Bewerber ohne österreichische Staatsbürgerschaft zehn Jahre Hauptwohnsitz bzw. 20 Jahre Gesamtmeldezeit.

„Qualifizierte Vergabe“

Monatlich vergibt der Ausschuss bis zu 25 Adressen. Bewerber können sich für höchstens zwei Wohnungen gleichzeitig anmelden. Sie sehen die Objekte vorher nicht. Gut begründet können sie auch ablehnen. Was kosten die Mieten? Sieber greift ein Beispiel heraus: „Drei Zimmer mit 70 m2 für 392 Euro Miete und 126 Euro Betriebskosten, Standardküche inbegriffen.“ Hinzu kommt ein einmaliger Finanzierungsbeitrag von 3900 Euro, den zur Not auch die Sozialhilfe übernimmt.

Wo wird derzeit gebaut?

  • Rheinstraße Süd, Wohnbauselbsthilfe: 62 Wohnungen. Einzug Februar 2007.
  • Rheinstraße, knapp 100 m weiter, Alpenländische: 42 Wohnungen, Einzug im Sommer.
  • Brielgasse, Vogewosi: geplant 80 Wohnungen.
  • Kronhalde, Wohnbauselbsthilfe: geplant 60 Wohnungen.

Die meisten sind lange vor Bezug ausgebucht. Wobei sich wie in der Rheinstraße viel ändern kann. „Wir haben seit Sommer 2005 etwa 20 Prozent, die wegen Trennung, Scheidung oder finanzieller Probleme zurückgezogen haben.“

Alev und Serkan sind nicht darunter. Sie kommen mit ihrer sieben Monate alten Tochter eben vom Amt und halten glücklich den Grundrissplan ihrer Zukunft in Händen. „Bald!“, sagen sie und lachen.

Stadtteile ergründen

Wie wohnt sich’s in Bregenz? Das versucht die Stadt mit einer Sozialraumanalyse zunächst im Quartier Weidach herauszufinden.

„Auf einem Quadratkilometer leben dort zur Zeit rund 3500 Menschen.“ Laut DI Clemens Gössler werden „rein im Bereich der Gmeinergründe noch 130 Wohneinheiten dazukommen“. Ähnlich Mariahilf wächst das Viertel rasch und wird in absehbarer Zeit auch ein Stadtteilzentrum brauchen. Die Analyse der sozialen Zusammenhänge wird im Frühsommer präsentiert und soll den Weg weisen.

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