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Wo einst der Viehmarktplatz war

Das Kulturhaus vom Park aus
Das Kulturhaus vom Park aus ©Edith Rhomberg
Das Kulturhaus ist Dornbirns Veranstaltungsort seit über 35 Jahren. 
Kulturhaus Dornbirn
Kuturhaus

 

Dornbirn. Ursprünglich war hier einmal der Viehmarktplatz. Auf der Kreuzwirtsbündt wurde ein solcher am 27. September 1887 erstmals in Betrieb genommen. Für das damalige Bauerndorf Dornbirn waren Viehmärkte von großer Bedeutung. Als Beleg dafür gelten zehn Märkte, die pro Jahr abgehalten wurden. Die dabei aufgetriebenen Tiere waren 1.053 Rindvieh, 48 Ziegen, 159 Schafe, 241 Schweine und 60 Pferde, hieß es im Gemeindeblatt. Im Jahr 1953 übersiedelte der Markt in das Gelände des Schorenhofes.

 

Grünes Licht für den Bau des „Kultur- und Kongresshauses“ nach den Plänen der Architekten Paillard und Leemann aus Zürich gab die Stadtvertretung am 21. April 1978. „Seit geraumer Zeit haben schon viele der sonst im allgemeinen recht nüchtern veranlagten Dornbirner in unserer Stadt das Fehlen angemessener öffentlicher Räumlichkeiten als Mittelpunkt für das kulturelle und gesellschaftliche Geschehen als großen und spürbaren Mangel empfunden“, begründete der damalige Bürgermeister Karl Bohle den Beschluss. Die Eröffnung des Kulturhauses fand am 23. Oktober 1982 statt. Diese wurde mit dem sogenannten Stadtfeschtle am 26. Oktober ausgiebig gefeiert. Damit Lib und Seel zämmohebt gab es zum Anlass Schübling und Brot um zehn Schilling, eine Limo um fünf und das Bier um 15 Schilling.

 

Um etwas über die Anfänge des Kulturhauses zu erfahren, muss man nicht weit gehen. Fritz Ortner (55), Prokurist der Kulturhaus GmbH., hatte hier als junger Mitarbeiter kurz vor der Eröffnung seine Stelle angetreten. „Es war ein tolles Gefühl“, erinnert sich der Mann der ersten Stunde an die spannende Zeit – „etwas Neues entsteht und du bist dabei!“. Bahnbrechend seien das neue Haus und die Tiefgarage gewesen, so Ortner. Sie waren vier Mitarbeiter und machten alles, vom Vorverkauf über die Bestuhlung bis zur Technik. Die Betreuung der Veranstalter gehörte schon damals zu den Aufgaben. „Was uns fehlte, war die Bühnenerfahrung“. Das Haus war voll ausgestattet mit einer Theaterbühne, denn das Landestheater veranstaltete hier seine Abo-Aufführungen außerhalb von Bregenz. „Wir haben von null angefangen und sind hineingewachsen“, schildert Ortner die aufregende Zeit.

 

Ganz schön gewachsen ist auch das Unternehmen Kulturhaus Dornbirn mit rund 240 Belegungstagen im Jahr. Zu etwa 70 verschiedenen Veranstaltern jedes Jahr gehören unter anderen die Kultur Dornbirn, Agenturen, das Montagsforum, Vereine, Schulen, Firmen und mehr. Sie buchen das Haus für Konzerte, Theater, Kabarett, Vorträge, Kongresse oder Tagungen, Feiern und Bälle.

 

Für Ortner und sein Team ist es natürlich wichtig, dass auch Großveranstaltungen reibungslos über die Bühne gehen. An die textile Vergangenheit Dornbirns erinnert die Internationale Chemiefasertagung. 700 Teilnehmer aus aller Welt sind jedes Jahr drei Tage lang zu Gast im Kulturhaus. Gleichzeitig betont er, das kein Unterschied gemacht wird: „Sehr willkommen sind bei uns auch die Vereine. Sie haben gleiches Anrecht auf besten Service“. Und natürlich gehen auch Stars im Kulturhaus Dornbirn ein und aus. „Topstars sind stressfrei“, stellt Ortner fest. Als unglaublich nett bezeichnet er die Vorarlberger Kabarettisten, aber auch Dorfer, Hader oder Resetarits. „Ehrfurcht hatten wir vor dem großartigen Pianisten Fazil Said. Er aber kam, probierte kurz den Steinway Flügel aus und gab sich, ohne jegliche Allüren, zufrieden mit einer Pizza“.

 

Kulturhaus Dornbirn GmbH., Rathausplatz 1

 

Großer Saal: 730 Sitzplätze bei Reihenbestuhlung, 606 Sitzplätze an Tischen

 

Kleiner Saal: 222 Sitzplätze bei Reihenbestuhlung, 160 Sitzplätze an Tischen

 

Foyers nach Bedarf

 

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