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WM-Zug ist abgefahren

Die Hoffnung, Ungarn in den zwei direkten Duellen noch abzufangen, erfüllte sich für das ÖHB-Herrenteam nicht. Nach dem 25:17 stehen die Magyaren als Gruppensieger in der WM-Vorqualifikation fest. [20.1.2000]

Es fehlte das Tempo und im Angriff auch die nötige Konzentration. Je 15 Fehlwürfe vor und nach der Pause sprechen eine deutliche Sprache: Österreich war gegen den von 2000 Zuschauern fanatisch unterstützten Gastgeber ohne jede Chance. Bereits in der Anfangsphase ließ der WM-Achtelfinalist 1999 und WM-Vierte 1997 besonders in der Deckung keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sie bereits in der ersten Begegnung alles klar machen wollten.

Erfreulich aus Vorarlberger Sicht: Bregenz-Kreisläufer Matthias Günther warf die beiden ersten Treffer und gehörte zu den wenigen ÖHB-Akteuren, die Normalform hatten. Besonders im Rückraum (hier gelang das erste Tor nach 16 Minuten) bzw. über die Flügel lief so gut wie gar nichts. Erneut eine Talentprobe legte Bernhard Binder ab. Der Stockerauer Goalie wehrte elf Bälle, darunter zwei Siebenmeter, ab. An den zehn Verlusttreffern durch Gegenstöße konnte aber auch er nichts ändern.

Damit steht Ungarn schon vor dem Rückspiel am Samstag in Traun als Gruppensieger und Aufsteiger in die Zwischenrunde fest.

Ungarn – Österreich: 25:17 (11:7)
Tiszaujvaros, 2000, SR Gilles/Olivier (Fra)
Österreich: Huemer, Binder; Lauermann, Fölser, Dittert (4), Beilschmied (1), Graf (1), Varga (2), Günther (3), Kopeinigg, Szilagyi (4/1), Szlezak (1)

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