WKV vs. AK: Uneinigkeit in der VOL.AT-TV-Sondersendung

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Der erneute Lockdown in Österreich sorgte am Samstag auch in der VOL.AT-Sondersendung für Wirbel.
Lockdown: Das sind die neuen Maßnahmen

Am Samstag präsentierte die Bundesregierung die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In der VOL.AT-Sondersendung nach der Pressekonferenz waren mehrere Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu Gast und gaben ihre Einschätzungen zum erneuten Lockdown ab.

Der erste Gast, der sich via Zoom zuschaltete, war WKV-Präsident Hans Peter Metzler. Man befinde sich in einer ernsten Lage, sei aber aus seiner Sicht besser darauf vorbereitet als noch im Frühjahr. Ihm folgte Rainer Keckeis, Direktor der AK Vorarlberg, nach, der direkt im Studio zu Gast war.

Der Direktor der Vorarlberger Arbeiterkammer findet, dass das Instrument der Kurzarbeit eine hervorragendes ist, aber er kritisiert den Umgang mit den Arbeitslosen. Diese würden von den Förderungen für die Wirtschaft nichts bekommen, die Regierung interessiere sich nicht für die Arbeitnehmer. "Die Regierung hat nur Geld für Wirtschaft, nicht für die Arbeitnehmer", kritisiert AK-Direktor Rainer Keckeis.

"Lass das bleiben!"

Nach dieser Aussage meldete sich plötzlich der WKV-Präsident zurück und wollte Stellung nehmen. Es sei jetzt keine Zeit für Klassenkampf. "Wirtschaft ist unteilbar. Wenn man hier von Unternehmenshilfe redet, dann redet man auch von der Sicherung von Arbeitsplätzen." Man könne über alles reden, auch über die Erhöhung des Arbeitslosengeldes, so Metzler. "Die Wirtschaft und die Arbeitnehmer in so einer Phase gegeneinander auszuspielen, Rainer, lass das bleiben!"

Keckeis versicherte daraufhin nochmals, dass er für die Unterstützung der Wirtschaft sei. Man würde nur aktuell wieder die Arbeitnehmer vergessen. Man dürfe jene Personen, die besonders hart von der Krise getroffen wurden, nicht mit 150 Euro abspeisen, "damit sie sich eine warme Suppe kaufen können."

(VOL.AT)

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