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WKV: "Forderung nach 'Dualer Akademie' ist überflüssig"

Christoph Bitschi (FPÖ) und Christoph Jenny (rechts).
Christoph Bitschi (FPÖ) und Christoph Jenny (rechts). ©Lerch/Steurer
Die FPÖ forderte am Dienstag die Umsetzung der "Dualen Akademie" zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Da diese Bildungsinnovation jedoch schon im Herbst als Projekt des WKV-Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft umgesetzt wird, bezeichnet die WKV die FPÖ-Forderung als "obsolet".
FPÖ Vorarlberg fordert "Duale Akademie"

“Die Unterstützung innovativer Bildungsansätze ist begrüßenswert, aber im konkreten Fall der Dualen Akademie obsolet, da dieses Projekt bereits diesen Herbst in Vorarlberg startet”, erklärt Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Vorerst in den Berufsfeldern “Technics” – Schwerpunkt Mechatronik und Informatik – Schwerpunkt Coding; in weiterer Folge werden die angebotenen Berufe sukzessive erweitert werden.

Anleihe für dieses neue Bildungsangebot bilde ein in Oberösterreich entwickeltes Konzept. “Sie stellt ein völlig neues Ausbildungsmodell zwischen Wirtschaft und AHS-Maturanten dar. Damit wurde eine Ausbildungsschiene für topqualifizierte Mitarbeiter der Zukunft geschaffen. Mit der Dualen Akademie sollen in erster Linie Maturanten angesprochen werden, die sich – als Alternative zu einem Studium – für eine innovative und sehr praxisnahe Ausbildung in künftig wichtigen Berufsfeldern interessieren. Es handelt sich dabei um eine duale Ausbildung mit eigenen Lehr- bzw. Lerninhalten, die 2,5 Jahre (Technics/Mechatronik) bzw. 3 Jahre (Informatik/Coding) dauern wird”, sagt Christoph Jenny.

Kooperation mit FH Vorarlberg

Neben der speziell auf die Zielgruppe abgestimmten praktischen Ausbildung im Unternehmen und den fachtheoretischen Kenntnissen, die in Bildungseinrichtungen (Berufsschule, WIFI, …) vermittelt werden, geht es in der Dualen Akademie auch ganz stark um Zukunftskompetenzen (digitale Kompetenzen, Selbst- und Sozialkompetenzen, internationale Kompetenzen). Auch eine Kooperation mit der FH Vorarlberg wird angestrebt. Abstimmungsgespräche mit den relevanten Bildungseinrichtungen haben bereits stattgefunden, das Interesse in den Vorarlberger Unternehmen ist groß. Im Entwicklungsprozess läuft derzeit der Feinschliff der Ausbildungsinhalte. Der Start im Herbst ist somit auf Schiene, die Bewerbungsphase startet im April.

(Red.)

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