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Wissenschaftspreis 2021 für Fritz und Mennel

Die Preisträger Livia Fritz und Lukas Mennel.
Die Preisträger Livia Fritz und Lukas Mennel. ©vlk
Livia Fritz und Lukas Mennel gewinnen in der Kategorie "Spezialpreis" des Wissenschaftspreises 2021.

Die Sozialwissenschaftlerin Livia Fritz und der Elektrotechniker Lukas Mennel erhalten 2021 den Spezialpreis für Wissenschaft des Landes Vorarlberg, wie Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink bekannt gaben. Dieses Jahr wurde der Fokus auf Nachwuchswissenschafter:innen gelegt. Diese werden mit einem Spezialpreis ausgezeichnet, welcher mit je 3.000 Euro dotiert ist. Die coronabedingt verschobene Verleihung der Wissenschaftspreise 2020 wird ebenfalls im Herbst nachgeholt. Die feierliche Verleihung der Wissenschaftspreise 2020 und 2021 findet am Montag, 08. November 2021, um 17:00 Uhr im Montfortsaal statt.

Jährliche Anerkennung

Als Ausdruck der Wertschätzung und Anerkennung für geleistete wissenschaftliche Arbeit vergibt das Land Vorarlberg jährlich den Wissenschaftspreis. Geehrt werden dabei Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die aus Vorarlberg stammen oder die herausragende Arbeiten zu Themen mit Vorarlberg-Bezug verfasst haben. Im Preis, der seit dem Jahr 2000 verliehen wird, zeige sich auch die hohe Priorität, die Vorarlberg der Förderung von Wissenschaft und Forschung beimisst, unterstreichen Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalterin Schöbi-Fink. "Die zukünftige Innovationskraft unseres Produktions- und Wirtschaftsstandorts hängt maßgeblich auch davon ab, welchen Stellenwert wir Bildung, Wissenschaft und Forschung einräumen", hält Wallner fest.

Der Wissenschaftspreis wird traditionell in den drei Kategorien "Hauptpreis", "Würdigungspreis" sowie "Spezialpreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses" verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden auf Vorschlag einer eigens dafür bestellten Jury ausgewählt. Da die Verleihung 2020 aufgrund der Coronasituation verschoben werden musste, werden in diesem Jahr die Ehrungen beider Jahre vorgenommen. Damit allen Preisträgerinnen und Preisträgern des Wissenschaftspreises 2020 die verdiente Bühne geboten werden kann, werden 2021 ausschließlich Spezialpreise vergeben, um so den Nachwuchs in den Fokus zu setzen. 

Wissenschaftspreis 2020

Da die Verleihung des Wissenschaftspreises 2020 coronabedingt verschoben wurde, wird diese Verleihung heuer nachgeholt. Die Pharmazeutin Judith Rollinger und der Strukturbiologe Matthias Wolf erhalten je einen Hauptpreis, der Rechtwissenschafter Michael Waibel wird mit einem Würdigungspreis ausgezeichnet und je ein Spezialpreis geht an die Chemikerin Barbara Rietzler und den Philosophen Murat Ates. 

Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, die Würdigungspreise mit je 7.000 Euro. Für die Spezialpreise werden je 3.000 Euro zuerkannt.

Spezialpreise 2021

   Livia Fritz wurde 1989 in Bludenz geboren und schloss 2013 das Studium der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien ab. Zustätzlich absolvierte sie Kurse in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Wirtschaftsuniversität und in Russistik. Ihr Dokoratsstudium begann sie 2016 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne. Ihre Dissertation wurde für einen Dissertationspreis nominiert, außerdem wurden mehrere ihrer publizierten Artikel ausgezeichnet. Neben Auslandsstudien- und Sprachaufenthalten in Paris, Russland und der Ukraine war Livia Fritz als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung tätig. Livia Fritz ist derzeit Universitätsassistentin an der ETH Lausanne am Lehrstuhl für Mensch-Umwelt-Beziehungen in urbanen Systemen und forscht an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik im Bereich Nachhaltigkeit.

Lukas Mennel wurde 1991 in Sulzberg geboren und begann 2011 das Studium der Technischen Physik an der TU Wien. Das anschließende Master- und Doktoratsstudium der Technischen Physik bzw. der Elektrotechnik schloss er mit Auszeichnung ab. In seiner Dissertation beschäftigte er sich mit 2D-Materialen, nichtlinearer Optik und Optoelektronik. Lukas Mennel war sechs Monate am MIT in Cambridge (USA) tätig. Derzeit forscht er an der TU Wien zum neuromorphen maschinellen Sehen. Lukas Mennel konnte seine Forschungsergebnisse bereits in renommierten Journalen veröffentlichen und bei mehreren Fachkonferenzen vorstellen.

(VOL.AT)

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