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"Wirtshaus am See" knapp gerettet

Fast wäre ein Stück historischer Bregenzer Wirtshauskultur verloren gegangen, doch die Feuerwehren Bregenz-Stadt und Vorkloster retteten das Gebäude an der Seepromenade.  

Martin Berthold stapft im ausgebrannten Dachgeschoss durch die verkohlten Überreste seines Betriebs.

Verkohltes Gerippe

“In den Wintermonaten haben wir Betriebsurlaub, deshalb war auch niemand beim Brandausbruch im Gebäude”, sagt der Wirt beim “VN”-Lokalaugenschein. Das Dach ist über dem Brandherd großflächig abgedeckt, das verkohlte Gerippe des Dachstuhls steht noch. Die lodernden Flammen entdeckt haben um 2.40 Uhr Gendarmen, die im gegenüberliegenden Landesgendarmeriekommando Nachtdienst versahen. “Der Dachstuhl stand in Vollbrand, von außen kam die Löschkanone zum Einsatz, wir haben auch drei Innenangriffe gestartet”, schildert Feuerwehreinsatzleiter Paul Lau. “Die Feuerwehr hat einen sensationellen Job geleistet, das hätte viel schlimmer ausgehen können”, ist der Wirt dankbar.

Zwar wird derzeit im unteren Stockwerk an einem Küchenanbau gearbeitet, doch die Bauarbeiten spielen bei der Suche nach der Brandursache keine Rolle. “Aufgrund der massiven Beschädigung konnte die Ursache nicht genau geklärt worden, wir gehen aber von einem technischen Defekt im Bereich einer Zuleitung oder der Beleuchtung im Dachgeschoß aus”, sagen die Brandermittler der Kripo. “Alles, was wir für den Betrieb brauchen, haben wir während des Umbaus nach oben geräumt, von der Servierschürze bis zu Dokumenten – ich bin um alles gekommen”, sagt Martin Berthold. Am Nachmittag trifft er sich aber schon mit Vertretern der Stadt, um den Wiederaufbau zu planen; das seit 1995 unter Denkmalschutz stehende Gebäude gehört der Stadt Bregenz. Im April wird er wieder Gäste bedienen, zunächst auf der Terrasse.

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