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Wirtschaftsbund amKumma Treffen

Günther Plaickner & Stefanie Kopf waren auch beim ersten Treffen der "Wirtschaft amKumma"
Günther Plaickner & Stefanie Kopf waren auch beim ersten Treffen der "Wirtschaft amKumma" ©veronika hotz
Erstes Treffen "Wirtschaft amKumma"

Altach/ Götzis/ Koblach/ Mäder
Der Wirtschaftsbund der Region amKumma lud kürzlich zur Auftaktveranstaltung ins Schnabelholz. Zahlreiche Vertreter aus den Betrieben und Wirtschaftsstandorten der Kummenbergregion waren der Einladung gefolgt.

Konkrete Kooperation
Altachs Ortsgruppenobmann Franz Kopf konnte zum ersten Treffen amKumma neben dem Referenten Karlheinz Rüdisser auch den Vizepräsidenten des Vorarlberger Wirtschaftsbundes Hermann Metzler, SCRA Geschäftsführer Christof Längle und die beiden Bürgermeister Gottfried Brändle und Rainer Siegele begrüßen. „Unser Ziel ist es, eine bessere und konkretere Zusammenarbeit in der Region anzustreben. Deshalb sollten in Zukunft weitere Treffen des Wirtschaftsbundes in jeweils einer anderen Gemeinde mit verschiedenen Referenten stattfinden, “ informierte Franz Kopf. Auch die Wirtschaftsbundobmänner aus Koblach und Götzis Gerd Hölzl und Christoph Kurzemann hatten den Weg nach Altach gefunden.

Raumplanung als Thema.
Landesrat Karlheinz Rüdisser lobte in seinem Vortrag die beispielhafte Zusammenarbeit der Gemeinden amKumma. ER sprach von Vorarlberg als vielseitigem Industrieland mit einer Basis von Industrie, Großgewerbe, Tourismus und einer hervorragenden Qualität der Produkte. Rüdisser forderte alle Unternehmer und Wirtschaftstreibenden auf, die möglichen Landesförderungen für Klein- und Mittelständische Unternehmen in Anspruch zu nehmen.

Änderungen im Raumplanungsgesetz
Auch die Raumplanungsnovelle mit drei Änderungsschwerpunkten gehörte zu den Themen des Referates. Das räumliche Entwicklungskonzept dürfe nicht an Gemeindegrenzen Halt machen, so Rüdisser. „Im Fokus unseres Interesses sollte der Prozess Vision Rheintal stehen“, forderte Karlheinz Rüdisser. Derzeit sind in diesen Prozess 29 Gemeinden eingebunden. Gemeinsame Problemlösungen sollten das Ziel sein. Auch Infrastrukturen für nachhaltige Mobilität zu schaffen sei sehr wichtig. Neu sei die Kooperation von Gemeinde, Land und ÖBB beim Bau von Bahnhöfen.

Straßenbau in Vorarlberg
Im Ländle würden nachhaltige Verkehrslösungen angestrebt, die Grünflächen und Natur berücksichtigen. Die Ortsumfahrung von Lustenau stehe kurz vor dem Abschluss der Planung und die Anbindung der Betriebsgebiete Hohenems und Dornbirn durch einen Vollanschluss über die Schweizer Straße sei geplant. Im kommenden Jahr beginne der Bau des Autobahnvollanschlusses bei Klaus. In der Marktgemeinde Götzis startet laut Rüdisser in Kürze der sogenannte Feldversuch – bei dem probeweise die beiden Ampel geregelten Kreuzungen durch zwei Kreisverkehre ersetzt würden. Nach einer Probezeit werde die Entscheidung gefällt.

Spannende Podiumsdiskussion
Jürgen Beiser aus Mäder forderte in der anschließenden Diskussion eine bessere Anbindung für die Kummenbergregion. Er bezeichnete die momentane Situation als Versagen des politischen Systems und wünschte sich vom Land, dass die bestehenden Probleme gelöst werden. Eine globalere Ansicht und eine richtige Struktur wäre für die mobile Erreichbarkeit am Garnmarkt sinnvoll, so Beiser.
Altach s Bürgermeister Brändle betonte im Hinblick auf den Autobahnvollanschluss und das LKW-Fahrverbot, das vor einiger Zeit in der Gemeinde Götzis beschlossen wurde, er wolle nicht, dass die Altacher dadurch in Folge im Verkehr ersticken. Ortsübergreifende Lösungen seien nach wie vor gefragt. Schließlich forderte Jürgen Beiser für die Region amKumma eine Demokratie, eine Gemeindevertretung und einen gemeinsamen Bürgermeister für alle vier Gemeinden.

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