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Wirtschaft gegen Verkehrsbeschränkung

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg (WK) lehnt die von der Tiroler Landesregierung am Montag angekündigten Verkehrsbeschränkungen auf der Inntalautobahn A12 strikt ab.

Der Wirtschaft im Ländle drohten massive Einschränkungen im Güterverkehr mit dem innerösterreichischen Raum, befürchtete der Vorarlberger WK-Präsident Kuno Riedmann am Dienstag in einer Aussendung.

Das ab 2007 geplante ausgeweitete Lkw-Nachtfahrverbot treffe vor allem den Wirtschaftsverkehr aus Vorarlberg über den Brenner, kritisierte Riedmann. Bei der Maßnahme handle es sich um einen Affront, weil zugleich das geplante Teilstück von Innsbruck bis zur Brenner-Mautstelle Schönberg von der Verordnung ausgenommen sein werde. Auch umweltpolitisch sei die Regelung „völlig kontraproduktiv“, so der WK-Präsident.

Als weitere Einschränkung versuche die Tiroler Landesregierung, das vor einem Jahr vom Europäischen Gerichtshof aufgehobene sektorale Fahrverbot für bestimmte Güter wieder in Kraft zu setzen. Das Be- und Entladen in Tirol sowie in den an Tirol angrenzenden Regionen soll von der Regelung ausgenommen sein, Vorarlberg sei dabei als Nachbarregion „vergessen“ worden, was Riedmann als „unfreundlichen Akt“ der Tiroler Landesregierung sieht.

Vorarlberg wickle bereits mehr als die Hälfte seiner Gütertransporte in Richtung Ostösterreich über die Bahn ab, eine weitere Verlagerung auf die Schiene sei nicht mehr möglich, betonte der Vorarlberger WK-Präsident. Wenn die Maßnahmen wirksam würden, müssten die Vorarlberger Frachten vermehrt über Bayern abgewickelt werden. Die Wirtschaft müsse dann jederzeit mit Gegenmaßnahmen der deutschen Nachbarn rechnen, so Riedmann.

Die Tiroler Landesregierung hat am Montag die stufenweise Einführung verschärfter Fahrverbote für Lkw auf der Inntalautobahn beschlossen. Ab Anfang Jänner 2007 sollen Fahrverbote für alte Lkw-Klassen (Euro 0 und Euro 1) gelten. Zudem soll im November 2007 ein sektorales Fahrverbot für bestimmte Güter wirksam werden. Bereits geltende Lkw-Nachtfahrverbote werden mit Jahreswechsel räumlich ausgedehnt. Das Maßnahmenpaket betrifft auch Pkw-Fahrer, sie dürfen ab 1. November 2006 zwischen Kufstein-Süd und Zirl nur mehr mit 100 km/h unterwegs sein. Für die geplanten Schritte fehlt aber noch das Ok aus Brüssel.

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